Ruhrgebiet per Rad und Ruhr Radweg Varianten   -   Tour NRW 13. (bitte gewünschtes angeben)

Ruhrtal Radtour - Rundtour durch das Revier

Bei dieser Tour werden Sie aus dem Staunen nicht herauskommen. Sie lernen das Ruhrgebiet von zwei gegensätzlichen Seiten kennen: Idylle und Natur an der Ruhr einerseits und Industriekultur und Strukturwandel im Ruhrgebiet andererseits. Entdecken Sie die grüne Lunge des Ruhrgebiets, den Ruhrtal-Radweg: beschauliche Landschaften, mittelalterliche Burgen und romantische Ortskerne mit Fachwerkhäusern. Anschließend werden Sie auf einstmals verbotenen Pfaden wandeln: Sie erklimmen Hochöfen und bestaunen die ehemaligen Industriekathedralen, steigen auf Halden, die heute mit Kunstwerken gekrönt sind und lassen sich von herrlichen Aus- und Einblicken verblüffen. Eine rundum gelungene Mischung aus Natur und Industriekultur!

1. Tag  Anreise Witten   Individuelle Anreise per Bahn oder PKW. Es gibt gute Verbindungen zum Bhf. Witten. Falls Sie mit dem PKW anreisen bieten wir Ihnen eine gute Parkmöglichkeit für die Dauer der Tour beim Hotel (ca. 20 EUR/ Woche, keine Reservierung möglich, zahlbar vor Ort).

2. Tag  Essen (Ruhrnähe) 55 km   Spektakulär beginnen Sie Ihre Radreise. Sie radeln durch viel Grün zur Zeche Nachtigall im Muttental, der Wiege des Ruhrbergbaus, wo heute noch eine der ältesten Dampffördermaschinen des Reviers aus dem Jahre 1887 steht. Hier ist der Besuch des sehenswerten westfälischen Industriemuseums „Zeche Nachtigall“ ein absolutes Muss! Das Ruhrgebiet ist auf Kohle gewachsen. Vor fast 200 Jahren förderte man an den Hängen des Flusses, der dem gesamten Revier seinen Namen gab, die ersten Brocken des schwarzen Goldes zu Tage. Auf der Zeche Nachtigall im Wittener Ruhrtal geht es zurück in die Zeit, als man zum Kohleabbau noch waagerechte Stollen in die Hänge trieb und später die ersten Schächte in die Tiefe grub. Nach diesem Besuch werden Sie das Ruhrgebiet sicherlich mit anderen Augen sehen. Ihre weitere Radstrecke führt Sie um den Kemnader See, bevor Sie Hattingen mit der historischen Altstadt erreichen. Hier lohnt eine Pause, doch auch der nächste Rastplatz lockt. Der Radweg führt am Ruhrufer entlang wieder zum Baldeneysee, ein Freizeitparadies par excellance. Hier lohnt auch ein Besuch der Villa Hügel. Mit ihren 269 Räumen und 8100 m2 Wohn- und Nutzfläche, umgeben von einem 28 ha großen Park, ist die Villa Hügel mehr als nur ein Unternehmerwohnsitz. Sie wurde in den Jahren 1870 bis 1873 vom Industriellen Alfred Krupp erbaut und gilt heute als Symbol der Industrialisierung Deutschlands.

3. Tag  Duisburg 45 km   Heute radeln Sie nach Mülheim an der Ruhr, der Stadt am Fluss. Freuen Sie sich auf Schloss Broich am linken Ruhrufer inmitten der Stadt. Hier steht die älteste aus spätkarolingischer Zeit erhaltene Burganlage nördlich der Alpen! Schloss Broich wurde vermutlich einst als Sperrfestung gegen die Normannen erbaut. Im Laufe der Geschichte wurde die Schlossanlage wiederholt umgebaut und erweitet. Ihre heutige Form erhielt sie im Wesentlichen um die Mitte des. 17. Jahrhunderts. Stauen Sie auch über den beeindruckenden 100 Jahre alten "Aquarius" Wasserturm, in dem heute ein multimediales Wassermuseum untergebracht ist. Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie ein Wasserturm funktioniert, hier wird es Ihnen anschaulich dargestellt. Sie können aber auch an einer Weltwasserkonferenz teilnehmen, erfahren wie viel "virtuelles Wasser" in Alltagsprodukten enthalten ist und ? . Anschließend führt Sie der gut ausgebaute Radweg nach Duisburg und vorbei am größten Binnenhafen Europas! Hier pulsiert das Leben, sowohl zu Wasser als auch zu Land. Erleben Sie den Innenhafen von einer der zahlreichen Kneipen, Cafés oder Bars aus, oder unternehmen Sie eine interessante Hafenrundfahrt.

4. Tag  Oberhausen 35 km   Schön, das heute nur wenige Radkilometer auf dem Programm stehen. So haben Sie Zeit, den Landschaftspark Duisburg-Nord, eine 200 Hektar große Industriebrache, die im Laufe der Jahre zu einem Multifunktionspark umgestaltet wurde, zu besuchen. Im Zentrum steht ein stillgelegtes Hüttenwerk, dessen alte Industrieanlagen umgenutzt wurden. Die ehemaligen Werkshallen sind für Kultur- und Firmenveranstaltungen hergerichtet, in einem alten Gasometer befindet sich Europas größtes künstliches Tauchsportzentrum, in den Erzlagerbunkern wurden alpine Klettergärten geschaffen, in einer ehemaligen Gießhalle wurde ein Hochseilparcours eingerichtet und ein erloschener Hochofen ist zum Aussichtsturm ausgebaut worden. Wo früher schwer gearbeitet wurde, steht heute ein Landschaftspark für Erholung, Erlebnis, Kultur und viel Spaß. Doch auch Oberhausen hat einiges zu bieten. Anlässlich des Projekts Kulturhauptstadt Ruhr 2010 ist im alten Gasometer von Oberhausen die Ausstellung Sternstunden – Wunder des Sonnensystems zu sehen. Die Ausstellung zeigt unser Sonnensystem als gewaltigen Prozess des Werdens und Vergehens. Spektakuläre Nachbildungen des Planetensystems, außergewöhnliche Bilder der Sonne, der Planeten und ihrer Monde. Seit Jahrtausenden betrachten die Menschen das Himmelsgewölbe, um zu erfahren, wie die Bewegung der Sterne mit ihrem Schicksal verbunden ist. Vielleicht finden Sie hier eine Antwort. Oder ist Ihnen mehr nach außergewöhnlichen Einkaufen zu Mute. Auf dem ehemaligen Hütten- und Walzwerk sind heute das Einkaufszentrum CentrO. sowie der CentrO.-Park, das SeaLife Center und die Marina in Oberhausen zu finden.

5. Tag  Essen (Zentrum) 35 km   Am Rhein-Herne-Kanal entlang rollen Sie heute nach Bottrop. Staunen Sie hier über die spektakuläre Konstruktion des "Tetraeder", eine in Form einer dreiseitigen Pyramide erbaute, frei schwebende Aussichtsplattform auf der Halde Beckstraße. Die etwa 50 m hohe Stahl-Konstruktion ruht auf vier 8 m hohen Betonpfeilern und befindet sich auf der Kuppe der Halde. In der Konstruktion sind Treppen und in verschiedenen Höhen Aussichtsplattformen eingehängt: Die erste Plattform in 18 m Höhe erreicht man über eine als Hängebrücke gebaute Treppe und steil hinauf geht es zur zweiten Plattform in 32 m Höhe. Die dritte Plattform in 38 m Höhe besteht aus einem Ring mit 8 m Durchmesser, der nur über eine Wendeltreppe zu erreichen ist. Ein bisschen Mut braucht man schon, denn das Gebilde ist an Stahlseilen beweglich in der Konstruktion aufgehängt und bei stärkerem Wind kann es zu Schwankungen kommen. Außerdem bestehen die Plattformen und Treppen aus Lichtgittern und Lochplatten mit freiem Blick nach unten! Wieder auf festen Boden radeln Sie anschließend durch die Gartenstadt Welheim, eine typische Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet, zur Zeche Zollverein in Essen (UNESCO-Weltkulturerbe). Das Welterbe Zollverein – auch bekannt als die „schönste Zeche der Welt“ - gilt heute als eines der imposantesten Industriedenkmale. Seit dem Jahr 2000 stehen die Gebäude und Anlagen offiziell unter Denkmalschutz. 2001 folgte die Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO.
Eine Verlängerung der Radetappe auf der Emscherinsel bietet sich an, um den Nordsternpark, den Gelsenkirchener Zoo oder den Landschaftspark Hohenward zu besuchen (+35 km)

6. Tag  Witten 60 km   Sie folgen der ehemaligen Erzbahntrasse bis Bochum, eine 1901 gebaute, stillgelegte Eisenbahnstrecke zur Versorgung der Hochöfen des Bochumer Vereins mit Eisenerz. Sie nahm ihren Anfang in Gelsenkirchen am Rhein-Herne-Kanal und führte über etwa neun Kilometer zum ehemaligen Bochumer Verein am Rande der Bochumer Innenstadt. Die Bahnlinie wurde auf einem zirka 15 Meter hohen Damm mit 15 Brücken verlegt! Von 2002 bis 2008 wurde die Trasse zu einem Radweg zurückgebaut. Das lässt Radlerherzen höher schlagen! Der Verlauf des Radweges bietet phantastische Blicke auf die umliegende Industrie- und Siedlungslandschaft und führt über imposante Brückenkonstruktionen. Freuen Sie sich in Bochum auf das sehenswerte Deutsche Bergbau-Museum. Mit rund 400.000 Besuchern pro Jahr ist es eines der meist besuchten Museen der Bundesrepublik. Es ist das bedeutendste Bergbaumuseum der Welt und zugleich ein renommiertes Forschungsinstitut für Montangeschichte. Nutzen Sie die Gelegenheit, parken Sie Ihr Stahlross und schauen Sie herein. Ein originalgetreues Anschauungsbergwerk im Untergrund des Museumsgeländes eröffnet Ihnen interessante Einblicke in die Welt des Bergbaus. Und ganz oben, vom Fördergerüst aus haben Sie einen phantastischen Blick über Bochum und das Ruhrgebiet. Viele Stunden kann man hier verbringen, doch viel zu schnell vergeht die Zeit. Freuen Sie sich nach dieser lohnenswerten Pause auf Ihre weitere Radstrecke entlang der Ruhruniversität und am Freizeitparadies Kemander See entlang bis Witten.

7. Tag  Witten Abreise   Individuelle Abreise oder Verlängerung.

Termine 2012: Beginn samstags/ sonntags 7.4.-14.10.12

Preise:
Pro Person im DZ  529.00 EUR     EZ-Zuschlag  132.00 EUR
Tourenrad: 60.00 EUR      Elektrorad: 140.00 EUR
Saison-Zuschlag:  12.05.2012 - 16.09.2012 Kat.A:  40.00 EUR
Buchbare Zusatzleistungen (pro Person):
Zusatznacht Witten im DZ p.P. 48.00 EUR     im EZ 74.00 EUR
Zusatznacht andere Orte p. P. im Doppelzimmer 57.00 EUR     im Einzelzimmer 85.00 EUR
Halbpension 135.00 EUR         Zusatztag Leihrad 8.00 EUR

Leistungen:
Übernachtung mit Frühstück 3-/ 4-Sterne Hotels
Zimmer mit D/Bad/WC
Gepäcktransport
Radwanderkarte mit eingezeichneter Route
Detaillierte Routenbeschreibung
Tipps zur Reisevorbereitung
Touristische Informationen
24h Rund um die Uhr Service

Der Ruhrtal-Radweg

Einer der abwechslungsreichsten und vielseitigsten Flüsse Deutschlands lädt mit seinen Uferwegen ein zur Entdeckung einer ganzen Region. Kein anderer Fluss in Deutschland verbindet Kultur und Natur auf so engem Raum. Auf den 230 Kilometern von der Quelle bei Winterberg bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg verbindet die Ruhr die ursprüngliche Landschaft des Sauerlandes mit der aufregenden und erlebnisreichen Metropole Ruhr. Im Sauerland geht es zuerst im stetigen Auf und Ab durch die Weite der Berge und Wälder, ehe Sie die Ebene des Ruhrgebietes erreichen. Erleben Sie eine herrliche Landschaft inmitten von Industriedenkmälern und Fachwerk, die von vergangenen Zeiten erzählt. Genießen Sie auf dem ausgezeichneten Qualitäts-Radweg eine abwechslungsreiche Reise entlang aufgestauter Seen, Burgen und Zechen.

1. Tag  Anreise Winterberg   Freuen Sie sich auf Winterberg, den bekannten Ferienort nahe der Ruhrquelle, denn Winterberg ist nicht nur im Winter schön! Bequem beginnen Sie Ihre Radreise, denn Winterberg ist per Bahn gut zu erreichen. Gerne buchen wir für Sie die notwendigen Fahrkarten. Wer mit dem PKW anreisen möchte, kann für die Dauer der gesamten Radreise direkt beim Hotel parken.

2. Tag  Winterberg – Bestwig 35 km   An der Ruhrquelle auf 654 m Höhe bei Winterberg, starten Sie zu ihrer abwechslungsreichen Radreise entlang der Ruhr. Sausen Sie durch märchenhafte Wälder, genießen Sie wunderschöne Aussichten und radeln Sie auf gut beschilderten Radwegen bis in das preisgekrönte Rosendorf Assinghausen auf 400 m Höhe. Legen Sie eine gemütliche Pause ein, denn Assinghausen ist wie ein großer Garten. Seit 2007 ist der Ort urkundlich anerkanntes Rosendorf. Ein Rosenweg führt durch Assinghausen und bietet auf vier verschiedenen Routen eine große Auswahl an Rosen, genauer gesagt sind es über 150 verschiedene Sorten, die die schönen Häuser und Sehenswürdigkeiten des Dorfes schmücken. Am Nachmittag lockt ein Besuch des Besucherbergwerks Ramsbeck. Was für ein Erlebnis: nachdem Sie mit Helm und Schutzkleidung versorgt wurden, fahren Sie mit der originalen Grubenbahn 1,5 km in den Berg hinein. 300 m unter Tage erklären Ihnen erfahrene Bergleute in alten Stollen ihre ehemalige Arbeitswelt. Durch das Land der 1000 Berge radeln Sie anschließend weiter nach Bestwig. Trotz aller Berge und Hügel: an diesem Tag geht es mehr bergab als bergauf.

3. Tag  Bestwig – Arnsberg 35 km   Tief eingeschnitten verläuft die Ruhr und wird vom Arnsberger Wald umrahmt. Auf dem neuen Ruhrtal-Radweg haben Sie viel Zeit, um die herrlichen Aussichten zu bestaunen. Heute prägen schwingende Landschaften, klare Seen, grüne Wälder, saftige Wiesen und blitzsaubere Fachwerkhäuser das Landschaftsbild. Legen Sie immer wieder mal ein Päuschen ein, denn Arnsberg ist schnell erreicht. Bummeln Sie durch die gut erhaltene mittelalterliche Altstadt, entdecken Sie die imposante Schlossruine und das sehenswerte Klassizismus-Viertel der Stadt.

4. Tag  Arnsberg – Fröndenberg 40 km   Vom grünen Arnsberger Wald radeln Sie heute in die Soester Börde. Genießen Sie diese schöne Radtour durch die Felder und Wiesen des Ruhrtals. Schlendern Sie gemütlich durch die Altstadt von Neheim und machen Sie Rast an einer der schönsten Wiesen an der Ruhr. Lassen Sie den Abend stimmungsvoll ausklingen und freuen Sie sich auf die nächste Radetappe.

5. Tag  Fröndenberg – Herdecke/ Witten 40-50 km   Heute haben Sie ein volles und abwechslungsreiches Programm. Auf dem Ruhrtal-Radweg radeln Sie zwischen der Weite der Soester Börde, dem waldreichen Sauerland, entlang des herrlichen Hengsteysees und Harkortsees bis in den hübschen Fachwerkort Herdecke. Besuchen Sie unterwegs die Altstadt von Schwerte, wo ein Besuch der Senfmühle lohnt. Staunen Sie über das Naturschutzgebiet Steinbruch Ebberg, das mit seinen sonnengewärmten speichernden Sandsteinwänden, Tümpeln und Teichen Amphibien, Reptilien und vielen wirbellosen Tieren hervorragende Lebensbedingungen bietet. Hier finden Sie auch ca. 200 verschiedene Farn- und Blütepflanzen, darunter zahlreiche Arten, deren Existenz bedroht ist. Lassen Sie sich beeindrucken von der hoch oberhalb des Ruhrtals thronenden Hohensyburg und freuen Sie sich auf Herdecke.

6. Tag  Herdecke/ Witten – Essen 55-65 km   Ein besonderes Erlebnis erwartet Sie. Nach einigen Kilometern erreichen Sie das Muttental, die Wiege des Ruhrbergbaus. Hier ist der Besuch des sehenswerten westfälischen Industriemuseums „Zeche Nachtigall“ ein absolutes Muss! Das Ruhrgebiet ist auf Kohle gewachsen. Vor fast 200 Jahren förderte man an den Hängen des Flusses, der dem gesamten Revier seinen Namen gab, die ersten Brocken des schwarzen Goldes zu Tage. Auf der Zeche Nachtigall im Wittener Ruhrtal geht es zurück in die Zeit, als man zum Kohleabbau noch waagerechte Stollen in die Hänge trieb und später die ersten Schächte in die Tiefe grub. Nach diesem Besuch werden Sie das Ruhrgebiet mit anderen Augen sehen. Auf Ihrer weiteren Radstrecke schippern Sie an der Burgruine Hardenstein per Fähre über die Ruhr und erreichen so den Kemnader See, ein beliebtes Freizeitparadies des Reviers. Freuen Sie sich auf einen Bummel durch Hattingen, denn die historische Altstadt ist absolut sehenswert.

7. Tag  Essen - Duisburg 40 km   Ihr letzter Radtag ist nochmals gespickt mit Höhepunkten. Der Baldeney See mit seinen vielen Segelbooten, die Villa Hügel gegründet 1873 vom Industriellen Alfred Krupp, das preisgekrönte Aquarius Wassermuseum in Mühlheim-Styrum und natürlich Duisburg mit dem größten Binnenhafen Europas. Hier pulsiert das Leben, sowohl zu Wasser als auch zu Land. Erleben Sie den Innenhafen von einer der zahlreichen Kneipen, Cafés oder Bars aus, oder unternehmen Sie eine interessante Hafenrundfahrt. Hier, wo die Ruhr in den Rhein mündet, endet Ihre erlebnisreiche Radreise.

8. Tag  Duisburg Abreise   Duisburg hat viel zu bieten! Wir empfehlen einen Tag Verlängerung, damit Sie noch eine Hafenrundfahrt unternehmen, den Landschaftspark Duisburg-Nord oder das ehemalige Stahlwerk Meiderich besuchen können.

Termine 2012: Beginn samstags/ sonntags 7.4.-14.10.12

Preise:
Pro Person im DZ 599.00 EUR    EZ-Zuschlag 154.00 EUR
Tourenrad: 60.00 EUR     Elektrorad: 140.00 EUR
Saison-Zuschlag:  12.05.2012 - 16.09.2012  40.00 EUR
Buchbare Zusatzleistungen (pro Person):
Halbpension 175.00 EUR
Zusatznacht Winterberg p. P. im Doppelzimmer 52.00 EUR     im Einzelzimmer 74.00 EUR
Zusatznacht Duisburg p. P. im Doppelzimmer 60.00 EUR     im Einzelzimmer 90.00 EUR
Rücktransfer nach Winterberg ab 4 Personen 75.00 EUR
Zusatztag Leihrad 8.00 EUR

Leistungen:
Übernachtung mit Frühstück 3-/ 4-Sterne Hotels
Zimmer mit D/Bad/WC
Gepäcktransport
Radwanderkarte mit eingezeichneter Route
Detaillierte Routenbeschreibung
Tipps zur Reisevorbereitung
Touristische Informationen
24h Rund um die Uhr Service

Der Ruhrtal-Radweg, sportlich

Einer der abwechslungsreichsten und vielseitigsten Flüsse Deutschlands lädt mit seinen Uferwegen ein zur Entdeckung einer ganzen Region. Kein anderer Fluss in Deutschland verbindet Kultur und Natur auf so engem Raum. Auf den 230 Kilometern von der Quelle bei Winterberg bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg verbindet die Ruhr die ursprüngliche Landschaft des Sauerlandes mit der aufregenden und erlebnisreichen Metropole Ruhr. Auf sportlichen Tagesetappen von 40 bis 70 km, radeln Sie im Sauerland im stetigen Auf und Ab durch die Weite der Berge und Wälder, ehe Sie die Ebene des Ruhrgebietes erreichen. Erleben Sie eine herrliche Landschaft inmitten von Industriedenkmälern und Fachwerk, die von vergangenen Zeiten erzählt. Genießen Sie auf dem ausgezeichneten Qualitäts-Radweg eine abwechslungsreiche Reise entlang aufgestauter Seen, Burgen und Zechen.

1. Tag  Anreise Winterberg   Freuen Sie sich auf Winterberg, den bekannten Ferienort nahe der Ruhrquelle, denn Winterberg ist nicht nur im Winter schön! Bequem beginnen Sie Ihre Radreise, denn Winterberg ist per Bahn gut zu erreichen. Gerne buchen wir für Sie die notwendigen Fahrkarten. Wer mit dem PKW anreisen möchte, kann für die Dauer der gesamten Radreise direkt beim Hotel parken.

2. Tag  Winterberg – Arnsberg 70 km   An der Ruhrquelle auf 654 m Höhe bei Winterberg, starten Sie zu ihrer abwechslungsreichen Radreise entlang der Ruhr. Sausen Sie durch märchenhafte Wälder, genießen Sie wunderschöne Aussichten und radeln Sie auf gut beschilderten Radwegen bis in das preisgekrönte Rosendorf Assinghausen auf 400 m Höhe. Legen Sie eine gemütliche Pause ein, denn Assinghausen ist wie ein großer Garten. Seit 2007 ist der Ort urkundlich anerkanntes Rosendorf. Am Nachmittag lockt ein Besuch des Besucherbergwerks Ramsbeck, ehe sie durch das Land der 1000 Berge weiterradeln. Tief eingeschnitten verläuft die Ruhr und wird vom Arnsberger Wald umrahmt. Schwingende Landschaften, klare Seen, grüne Wälder, saftige Wiesen und blitzsaubere Fachwerkhäuser prägen das Landschaftsbild bis Arnsberg. Bummeln Sie am Abend durch die gut erhaltene mittelalterliche Altstadt, entdecken Sie die imposante Schlossruine und das sehenswerte Klassizismus-Viertel der Stadt.

3. Tag  Arnsberg – Herdecke/ Witten 75 km   Auf dem Ruhrtal-Radweg radeln Sie zwischen der Weite der Soester Börde, dem waldreichen Sauerland, entlang des herrlichen Hengsteysees und Harkortsees bis in den hübschen Fachwerkort Herdecke. Besuchen Sie unterwegs die Altstadt von Schwerte, wo ein Besuch der Senfmühle lohnt. Staunen Sie über das Naturschutzgebiet Steinbruch Ebberg, lassen Sie sich beeindrucken von der hoch oberhalb des Ruhrtals thronenden Hohensyburg und freuen Sie sich auf Herdecke.

4. Tag  Herdecke/ Witten – Essen 55-65 km   Ein besonderes Erlebnis erwartet Sie. Nach einigen Kilometern erreichen Sie das Muttental, die Wiege des Ruhrbergbaus. Hier ist der Besuch des sehenswerten westfälischen Industriemuseums „Zeche Nachtigall“ ein absolutes Muss! Das Ruhrgebiet ist auf Kohle gewachsen. Vor fast 200 Jahren förderte man an den Hängen des Flusses, der dem gesamten Revier seinen Namen gab, die ersten Brocken des schwarzen Goldes zu Tage. Auf der Zeche Nachtigall im Wittener Ruhrtal geht es zurück in die Zeit, als man zum Kohleabbau noch waagerechte Stollen in die Hänge trieb und später die ersten Schächte in die Tiefe grub. Nach diesem Besuch werden Sie das Ruhrgebiet mit anderen Augen sehen. Auf Ihrer weiteren Radstrecke schippern Sie an der Burgruine Hardenstein per Fähre über die Ruhr und erreichen so den Kemnader See, ein beliebtes Freizeitparadies des Reviers. Freuen Sie sich auf einen Bummel durch Hattingen, denn die historische Altstadt ist absolut sehenswert.

5. Tag  Essen - Duisburg 40 km   Ihr letzter Radtag ist nochmals gespickt mit Höhepunkten. Der Baldeney See mit seinen vielen Segelbooten, die Villa Hügel gegründet 1873 vom Industriellen Alfred Krupp, das preisgekrönte Aquarius Wassermuseum in Mühlheim-Styrum und natürlich Duisburg mit dem größten Binnenhafen Europas. Hier pulsiert das Leben, sowohl zu Wasser als auch zu Land. Erleben Sie den Innenhafen von einer der zahlreichen Kneipen, Cafés oder Bars aus, oder unternehmen Sie eine interessante Hafenrundfahrt. Hier, wo die Ruhr in den Rhein mündet, endet Ihre erlebnisreiche Radreise.

6. Tag  Duisburg Abreise   Duisburg hat so unendlich viel zu bieten! Wir empfehlen mindestens einen Tag Verlängerung, damit Sie noch eine Hafenrundfahrt unternehmen, den Landschaftspark Duisburg-Nord oder das ehemalige Stahlwerk Meiderich besuchen können.

Termine 2012: 7.4.-14.10.2012

Preise:
Pro Person im DZ  459.00 EUR     EZ-Zuschlag  110.00 EUR
Tourenrad: 60.00 EUR     Elektrorad: 140.00 EUR
Saison-Zuschlag:  12.05.2012 - 16.09.2012: 30.00 EUR
Buchbare Zusatzleistungen (pro Person):
Halbpension 125.00 EUR
Zusatznacht Winterberg p. P. im Doppelzimmer 52.00 EUR    im Einzelzimmer 74.00 EUR
Zusatznacht Duisburg p. P. im Doppelzimmer 60.00 EUR    im Einzelzimmer 90.00 EUR
Rücktransfer nach Winterberg ab 4 Personen 75.00 EUR
Zusatztag Leihrad 8.00 EUR

Leistungen:
Übernachtung mit Frühstück 3-/ 4-Sterne Hotels
Zimmer mit D/Bad/WC
Gepäcktransport
Radwanderkarte mit eingezeichneter Route
Detaillierte Routenbeschreibung
Tipps zur Reisevorbereitung
Touristische Informationen
24h Rund um die Uhr Service

Tour NRW 13.

Buchungswunsch/ Anfragen an: Radreise@web.de

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