Radtouren auf der Seidenstraße oder in Armenien   -   Tour Usbekistan 1.

Auf der Seidenstraße nach Samarkand und Buchara - Radtour in Tadschikistan und Usbekistan

Schluchten mit reißenden Flüssen, rötlich-braune Berge mit bis zu 5.000 Meter hohen schneebedeckten Gipfeln, türkisfarbene Bergseen, fruchtbare Flusstäler mit Baumwoll- und Reisfeldern, Tabakplantagen, Walnuss- und Aprikosenhainen – das sind die faszinierenden Landschaften Zentralasiens. Diese Region war mehr als ein Jahrtausend lang durch den Handelsweg der Seidenstraße Drehscheibe des Welthandels und der Kulturen. Unsere Tour führt von Chudshand durch die Täler Nord-Tadschikistans entlang einer der Routen der alten Seidenstraße. Höhepunkt der Reise sind die alten Oasenstädte Samarkand und Buchara in Usbekistan.
In manchen Orten auf unserer Route haben unsere Reiseleiter und die einheimischen Begleiter alte Freunde und Bekannte, die wir besuchen und somit Einblick in das Leben der Menschen dort gewinnen. In vielen Häusern gibt es ein mit Teppichen und Kissen ausgelegtes Gästezimmer, wo man uns auf dem Boden Tee und etwas zu essen serviert – Fladenbrot, Joghurt, Obst, Nüsse u.ä. Die Menschen sind überaus gastfreundlich und offen. Die islamischen Völker Zentralasiens haben trotz 70jähriger Russifizierungsversuche im Vielvölkerstaat Sowjetunion viele ihrer Traditionen bewahrt und in den letzten Jahren auch wieder neu belebt. Dennoch sind die Sitten im Vergleich zu anderen islamischen Ländern relativ frei. Fast alle Frauen z.B. sind unverschleiert, tragen besonders auffällige, farbenprächtige Kleider und sprechen meist auch ganz unbefangen mit fremden Männern.

CHARAKTERISTIK:
Radtour mit Leihrädern (26er Mountainbikes) oder eigenen Rädern auf größtenteils asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr
Tagesetappen zwischen 30 und 65 km; mehrere bergige Etappen mit teilweise größeren Steigungen, mittlere bis gute Kondition erforderlich
Gepäcktransport im Begleitfahrzeug
TeilnehmerInnenzahl: mind. 6 / max. 12

REISEVERLAUF:
1. Tag: Flug Frankfurt-Taschkent, Transfer zum Hotel
2. Tag: Kurze Besichtigung des Zentrums der usbekischen Hauptstadt. Bustransfer zum in der Nähe der tadschikischen Stadt Chudshand liegenden Kajrakkum-Stausee, dem „Tadschikischen Meer“. Baden im Stausee.
3. Tag:  Wir besichtigen Chudshand, die zweitgrößte Stadt Tadschikistans. Diese Stadt am Syr-Darja, einem der beiden großen Ströme Zentralasiens, wurde einst von Alexander dem Großen als Alexandria Eschate gegründet.
4. – 9. Tag: Am 4. Tag beginnt die eigentliche Radtour. Sie führt uns zunächst Richtung Südwesten durch das fruchtbare Flusstal des Syr-Darja. Entlang der Straße erstrecken sich schier endlose Reis- und Baumwollfelder, die teilweise von Maulbeerbäumen gesäumt werden, deren Blätter man als Futter für die Seidenraupen verwendet.
Nach einigen Tagen erreichen wir hinter der Stadt Istarawshan (Ura-Tjube) das Turkestan-Gebirge. Auf unserem Weg liegt der 3.378 Meter hohe Schachristan-Pass. Die Passstraße ist die einzige Verbindung mit den südlicheren Landesteilen. Die letzten 12 Kilometer des Passes (knapp 800 Höhenmeter) werden wir mit dem Begleitfahrzeug überwinden. Nach dem Pass kommen wir zum auf 2.200 Meter Höhe gelegenen Iskandarkul-See. (Radstrecken: ca. 55 km/ 40 km/ 45 km/ 16 km/ 40 km/ 55 km)
10./11. Tag: Zwei Tage am Iskandarkul-See. Wir zelten direkt am See mit Blick auf ein wunderschönes Bergpanorama, legen einen Ruhetag ein, besichtigen einen Wasserfall und unternehmen am zweiten Tag eine Wanderung in ein kleines Bergdorf.
12. – 14. Tag: Mit dem Rad geht es vom Iskandarkul überwiegend abwärts durch die wilde Fan-Darja-Schlucht und das fruchtbare Tal des Flusses Serawschan entlang einer der Routen der alten Seidenstraße bis nach Pandshakent. Auf unserem Weg kommen wir öfters an Tschoi-Chonas (Teehäusern) vorbei. Dort können wir uns auf einem Kat, einer Art Hochbett, bei einer Schale grünen Tees im Schatten ausruhen und z.B. auch die unvergleichlichen Aprikosen aus der Gegend von Aini probieren. (Radstrecken: ca. 55 km/ 45 km/ 60 km)
15. Tag: Pandshakent ist eine typische tadschikische Kleinstadt. Direkt neben der neu erbauten Freitagsmoschee werden auf dem Basar Unmengen von Obst, Gemüse und Gebrauchsgegenständen angeboten. Außerhalb der Stadt können wir die Ausgrabungen der sogdischen Stadt Bundshikat (4.-8. Jh.) besichtigen und am Abend ein Hammon (Dampfbad) besuchen.
16./17. Tag: Zwei weitere Radetappen bringen uns über die alte Handelsstadt Urgut nach Samarkand in Usbekistan. (Radstrecken: ca. 45 km/ 42 km)
18. Tag: Samarkand ist eine der ältesten Städte der Welt. Mit ihren Meisterwerken islamischer Baukunst wie dem Mausoleum Guri Amir oder der Bibi Chanym Moschee, ihrem lebendigen Basar und den niedrigen Lehmhäusern aber auch durch den Einfluss der von Handel und Wandel geprägten postsozialistischen Moderne ist diese Stadt heute die Metropole des zentralasiatischen Orients schlechthin. Zu Zeiten des turk-mongolischen Herrschers Timur (14./15.Jh.) sollte Samarkand zum „Mittelpunkt des Weltalls“ werden. Das Resultat dieses Bestrebens, eine prachtvolle Mischung der verschiedensten architektonischen Strömungen, beeindruckt den Betrachter auch heute noch.
19. Tag: Am Vormittag kann jeder Samarkand noch mal auf eigene Faust erkunden, bevor wir am Nachmittag mit einem Kleinbus nach Buchara fahren.
20. Tag: Buchara gilt als die „heilige Stadt“ Zentralasiens. Hier erwartet uns ein noch fast vollständig erhaltener orientalischer Stadtkern mit vielen historischen Bauten wie der mächtigen Kalon-Moschee oder der Medrese Mir i Arab, der größten Koranschule der Region, deren Kuppeln in leuchtendem Türkis erstrahlen.
21. Tag: Heute ist Zeit für eigene Erkundungen in Buchara. Am Abend kurzer Flug nach Taschkent. Transfer zum Hotel.
22. Tag: Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Frankfurt.

Termine 2012: 05.07.–26.07.2012     04.08.–25.08.2012     25.08.–15.09.2012

PREIS: 2.650,- €
EZ-Zuschlag (nur Samarkand, Buchara, Taschkent möglich): 90,- €

LEISTUNGEN:
Linienflüge Frankfurt – Taschkent - Frankfurt, Buchara - Taschkent
6 Hotel-Übernachtungen mit Frühstück im DZ mit Du/WC
15 Übernachtungen in vom Veranstalter gestellten Zelten oder Wohnhäusern einheimischer Familien (auf Iso-Matte im Schlafsack, sehr einfache sanitäre Anlagen)
15 x Vollpension
alle Transfers in Zentralasien
Begleitfahrzeug
wechselnde deutschsprachige Reiseleitung
Eintrittsgelder bei Besichtigungen
Infomaterial und Landkarte

nicht enthalten: Visa (Tadschikistan: 55,- €, Usbekistan: 95,- €), Leihrad (100,- €) bzw. Fahrradtransport im Flugzeug (ca. 140,- €), Rail&Fly-Bahnticket (65,- €)

Auf der Seidenstraße durch Usbekistan - Radtour Chiwa - Buchara - Samarkand (3 Wochen)

Der alte Handelsweg der Seidenstraße machte Zentralasien mehr als ein Jahrtausend lang zur Drehscheibe des Welthandels und der Kulturen. Besondere Bedeutung erlangten die Oasenstädte Samarkand, Buchara und Chiwa durch ihre Lage an den Kreuzungspunkten der Handelsrouten. Wundervolle Moscheen und Koranschulen mit türkisfarbenen Kuppeln machen den besonderen Reiz dieser Städte aus. Neben den Meisterwerken islamischer Baukunst gibt es auch eine Vielzahl von Tschoi-Chonas (Teehäusern), wo man bei einer Schale grünen Tees angenehm sitzen und sich unterhalten kann. Ein Einkaufsbummel durch die farbigen Basare, wo man u.a. auch die berühmte Seide kaufen kann, ist ein besonderes Erlebnis.
Unsere Radtour führt von Chiwa über Buchara, durch fruchtbare Oasen, die Wüste Kysyl Kum und über die Hügel des Karatau und Aktau bis nach Samarkand. In den Dörfern übernachten wir bei Familien, lernen die usbekische Gastfreundschaft und auch die typischen Speisen des Landes kennen, wie z.B. Palow, ein Reisgericht mit Lammfleisch, gelben Mohrrüben und Kichererbsen oder Sambusa, Blätterteigtaschen mit Hackfleisch-Zwiebel-Füllung.
2-wöchige Variante dieser Reise...

CHARAKTERISTIK:
Radtour mit Leihrädern (26er Mountainbikes) oder eigenen Rädern auf größtenteils asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr
Tagesetappen zwischen 48 und 85 km in flachem oder hügeligem Gelände, mittlere Kondition erforderlich
Gepäcktransport im Begleitfahrzeug
TeilnehmerInnenzahl: mind. 6 / max. 12

REISEVERLAUF:
1. Tag:  Flug Frankfurt-Taschkent. Ankunft am Abend.
2. Tag: Geführter Stadtrundgang durch die moderne usbekische Hauptstadt. Wir besichtigen u. a. die Medrese Kukeldash in der kleinen Altstadt, das Denkmal für die Erdbebenopfer von 1966 und einige besonders schöne Metrostationen.
3. Tag: Vormittags kurzer Flug nach Urgantsch. Transfer nach Chiwa zum Hotel. Am Nachmittag geführter Stadtrundgang. Chiwa, die frühere Hauptstadt von Choresm, wirkt wie ein großes Freilichtmuseum, da die meisten Bauten des noch komplett erhaltenen Stadtkerns wie der Palast Toshchauli oder das Mausoleum Pachlawon Machmud restauriert worden sind und nur noch wenige tausend Menschen in der von einer hohen Lehmmauer umgebenen Altstadt wohnen.
4. Tag: Am Vormittag weitere Besichtigungen in Chiwa. Nachmittags unternehmen wir eine kleine Probefahrt mit den Fahrrädern durch die alten und neuen Stadtviertel. Anschließend ist Zeit für eigene Erkundungen.
5. Tag: Ein erster Tagesausflug mit dem Rad führt uns durch die Dörfer in der näheren Umgebung von Chiwa, wo wir einen Eindruck vom usbekischen Landleben bekommen. Radstrecke: ca. 60 km
6.-7. Tag: Von Chiwa aus fahren wir in zwei Etappen mit dem Rad Richtung Norden in die Wüste Kysyl Kum (Wüste des Roten Sandes). Bei Beruni überqueren wir den Fluss Amu-Darja (Oxus). In dieser Gegend, die zur Autonomen Republik Karakalpakistan gehört, gibt es geheimnisvolle alte Ruinenstädte aus vorislamischer Zeit wie Toprak Kala oder Ajas Kala. In der Nähe von Ajas Kala werden wir in einem Jurtencamp übernachten. Radstrecken: ca. 78 km/ ca. 55 km
8. Tag: Heute geht es per Bus quer durch die Wüste ins ca. 400 km entfernte Buchara (ca. 7-8 Std. Fahrtzeit).
9. Tag: Buchara gilt als die „heilige Stadt“ Zentralasiens. Hier erwartet uns ein noch fast vollständig erhaltener orientalischer Stadtkern mit vielen historischen Bauten wie der mächtigen Kalon-Moschee oder der Medrese Mir i Arab, der größten Koranschule der Region, deren Kuppeln in leuchtendem Türkis erstrahlen.
10. Tag: Heute kann jeder Buchara noch mal auf eigene Faust erkunden. Am Ljabi Chaus, dem von Moscheen und Medresen gesäumten großen Teich im Herzen der Altstadt, kann man im Schatten uralter Maulbeerbäume eine Schale grünen Tees genießen und einfach dem regen Treiben zuschauen.
11.-13. Tag: In der fruchtbaren Buchara-Oase radeln wir vorbei an Obstpantagen, Baumwollfeldern und Maulbeerhainen auf Nebenstraßen durch viele kleine Dörfer. In der für ihre Keramik bekannten Stadt Gishduwan übernachten wir im Haus des Töpfermeisters Abdullah aka. Hinter Gishduwan erreichen wir wieder Ausläufer der Wüste Kysyl Kum. Die Hügelkette des Karatau überqueren wir beim kleinen Karaqarga-Pass (800 m). Bei der Abfahrt vom Pass ist Vorsicht geboten, da auf diesem Abschnitt viele Wüstenschildkröten die Straße überqueren. In dieser Region leben neben Usbeken auch persischsprachige Tadschiken. In der Kleinstadt Nurata werden wir bei einer tadschikischen Familie übernachten. Radstrecken: ca. 78 km/ ca. 83 km/ ca. 58 km
14.-15. Tag: In Nurata besuchen wir die Hasrat-Ali-Quelle. Die Quelle gilt als heilig und zieht muslimische Pilger aus ganz Zentralasien an. Danach radeln wir durch die Wüste zum Jurtencamp von Jangikasghan, wo wir zweimal übernachten werden. Am 15. Tag unternehmen wir einen Tagesausflug mit dem Rad zum Aydarkul-See. Wer möchte, kann alternativ auch im Camp bleiben, einen Ruhetag einlegen oder einen Ausritt auf einem Kamel unternehmen (fakultativ). Radstrecken: ca. 68 km/ ca. 52 km
16.-18. Tag: Am 16. Tag kurzer Bustransfer zurück bis hinter Nurata. Weiter geht es mit dem Rad in einem langen Tal zwischen den Bergketten des Aktau und Nuratau bis nach Qoshrabot. Hinter Qoshrabot überqueren wir am Folgetag den Aktau und kommen in die Samarkand-Oase. Wir unternehmen einen Abstecher nach Obolin, das Heimatdorf eines unserer Reiseleiter, der früher hier an der Dorfschule Deutsch unterrichtet hat. Von hier ist es nicht mehr weit bis Samarkand, das wir am 18. Tag erreichen. Radstrecken: ca. 85 km/ ca. 72 km/ ca. 48 km
19. Tag: Samarkand ist eine der ältesten Städte der Welt. Mit ihren Meisterwerken islamischer Baukunst wie dem Mausoleum Guri Amir oder der Bibi Chanym Moschee, ihrem lebendigen Basar und den niedrigen Lehmhäusern aber auch durch den Einfluss der von Handel und Wandel geprägten postsozialistischen Moderne ist diese Stadt heute die Metropole des zentralasiatischen Orients schlechthin.
20. Tag: Heute ist Zeit für eigene Erkundungen in Samarkand. Optional ist auch der Besuch einer Seidenteppichmanufaktur möglich.
21. Tag: Am Vormittag fahren wir mit dem Schnellzug durch die Hungersteppe nach Taschkent. Nachmittags bleibt noch Zeit für einen letzten Einkaufsbummel in der usbekischen Hauptstadt.
22. Tag: Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Frankfurt

Termine 2012 & Preise:
26.05.–09.06.2012, 2.390,- € (2-Wochen-Variante!)     29.09.-20.10.2012, 2.850,- €
EZ-Zuschlag (nur Samarkand, Buchara, Chiwa, Taschkent): 195,- €

LEISTUNGEN:
Linienflüge Frankfurt – Taschkent - Frankfurt, Taschkent - Urgantsch
12 Hotel-Übernachtungen mit Frühstück im DZ mit Du/WC
6 Übernachtungen in Wohnhäusern einheimischer Familien (auf Baumwollmatten im Schlafsack, einfache sanitäre Anlagen)
3 Übernachtungen in Jurtencamps (Du/WC auf dem Gelände)
9 x Vollpension
alle Transfers in Usbekistan
Gepäcktransport im Begleitfahrzeug
deutschsprachige Reiseleitung
Eintrittsgelder bei Besichtigungen
Infomaterial und Landkarte

nicht enthalten: Visum (85,- €), Leihrad (100,- €) bzw. Fahrradtransport im Flugzeug (ca. 140,- €), Rail&Fly-Bahnticket (65,- €)

Armenien - Im Banne des Ararat - Radtour durch Armenien

Der Berg Ararat ist das Wahrzeichen Armeniens. In diesem faszinierenden Land am Fuße des mythischen Berges, wo Noah mit seiner Arche gestrandet sein soll, kreuzten sich die Wege der Kulturen Europas und Asiens. Urchristliche Kirchen und Klöster sowie die einzigartigen Kreuzsteine prägen das Gesicht des Landes. Mit über 5.000 Kulturdenkmälern unter freiem Himmel ist das kleine Land wohl das größte Freilichtmuseum der Welt. Naturliebhaber können in den Bergregionen des südlichen Kaukasus eine einzigartige Flora und Fauna entdecken. Der Sewansee auf 1.900 m Höhe ist der größte Hochgebirgssee Europas.
Auf unserer Radtour wird uns der schneebedeckte Gipfel des Ararat immer wieder in seinen Bann ziehen. Für die meisten Armenier ist der Ararat ein Symbol unstillbarer Sehnsucht, da er unpassierbar jenseits der türkisch-armenischen Grenze liegt.
In Tagesetappen von 35 bis 75 km führt unsere Tour durch bewaldete Bergregionen entlang wilder Schluchten, über grüne Hügel, durch karge steppenartige Landschaften, an das Ufer des Sewansees, zu einer mystischen Kultstätte und in traditionelle Dörfer. Es gibt zahlreiche Gelegenheiten, die berühmte lokale Gastfreundschaft und den wunderbaren Sonnengeschmack der armenischen Küche kennen zu lernen.
Diese Reise führen wir in Kooperation mit der armenischen Stiftung FPWC (Foundation for the Preservation of Wildlife and Cultural Assets in the Republic of Armenia) durch, deren Gründer uns einiges über die Bewahrung der einzigartigen Natur- und Kulturdenkmäler Armeniens erzählen wird.

CHARAKTERISTIK:
Radtour mit Leihrädern auf asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr
Tagesetappen zwischen 35 und 75 km, einige Bergetappen mit größeren Steigungen
Besuch einzigartiger UNESCO-Weltkulturdenkmäler
Möglichkeiten zum Bad in warmen Thermalquellen
Gepäcktransport im Begleitfahrzeug
TeilnehmerInnenzahl: mind. 6 / max. 12

REISEVERLAUF:
1.+2.Tag: Jerewan – Ushi - Saghmosavank Kloster
Abflug am Abend. Frühmorgens Ankunft in Jerewan, kurze Fahrt in das idyllisch gelegene Dorf Ushi. Eingewöhnungsradtour zum Saghmosavank, das Psalmen-Kloster, welches malerisch in einer an den Grand Canyon erinnernden Schlucht liegt. Wir genießen die herrlichen Ausblicke auf den Ararat. Übernachtung im Gästehaus. Abends wird uns Ruben einiges zu seinen Projekten erzählen und einen Film zeigen. (Radstrecke: ca.20 km)
3. Tag: Ushi - Aparan - Sanahin - Hagphat - Novemberjan
Transfer per Bus nach Novemberjan. Wir besuchen Aparan eine der ältesten Städte Armeniens (2. Jh.) und seine berühmte Basilika (4.Jh.), vielleicht können wir dort auch den Gemeindepriester treffen. Über den Spitak-Pass geht es über eine sanft begraste Hochebene mit jessidischen Dörfern durch die vom Erdbeben 1988 gezeichneten Städte Spitak und Vanadzor, bergauf entlang der romantischen Debedschlucht zu den Klöstern Haghpat und Sanahin das geistige Zentrum im Mittelalter (10.Jh.). Wie viele Baudenkmäler Armeniens liegen sie eingebettet in eine großartige, einsame Landschaft. Diese oft geheimnisvollen Flecken jenseits touristischer Pfade aufzuspüren, verleiht unserer Tour durch Armenien den ganz besonderen Reiz. Übernachtung im Hotel in Novemberjan. (Fahrzeit: ca. 4 Std.)
4.Tag: Novermberjan - Ijevan
Unsere erste Radetappe führt durch eine bewaldete Hügellandschaft. Abstecher nach Makaravank, einem mittelalterlichen Klosterkomplex am Hang des Paitatapbergmassivs. Neben einer Quelle befindet sich ein schöner Picknickplatz. Weiter geht es in Richtung Ijevan. Unterwegs optional Wanderung von Enokavan in eine tiefe Schlucht nach Lastiver. Am Ufer des Aghstev-Flusses nahe der Stadt finden sich noch die Ruinen einer mittelalterlichen Karawanserei. Übernachtung in Ijevan einem wichtigen Ort auf der alten Handelsroute von Ost nach West, im Hotel nahe dem Markt. (Radetappe 40 km)
5.Tag: Ijevan - Goshavank - Dilijan
Früh schlendern wir kurz über den Markt in Ijevan, dann geht es weiter durch eine dicht bewaldete Hügellandschaft zum Klosterkomplex Goshavank (12. Jh.). Die Etappe endet in Dilijan, einem kleinen Kurort inmitten eines dicht bewaldeten Naturschutzgebietes. Hier findet man sehr schöne Beispiele traditioneller armenischer Holzhausarchitektur. Übernachtung im Gästehaus. Optional Besuch der Kinderkunstschule. (45 km)
6. Tag: Dilijan - Sewansee - Tsapatagh
Transfer mit dem Bus zum Sewanpass. Am Ende des Tunnels hat sich das Farbbild gewandelt: Im Kontrast zu dem üppigen Grün, sehen wir kahle Berge und eine beeindruckende steppenartige Landschaft. Wir erreichen den 1.900 m hoch gelegenen Sewansee. Sein kühles, türkisblaues Wasser lädt im Sommer zu einem Bad ein. Auf der Sewanhalbinsel, die ursprünglich eine Insel war und erst im 20. Jahrhundert durch den sinkenden Wasserspiegel entstand besichtigen wir das aus dem 9. Jahrhundert stammende Sewan-Kloster. Die Radetappe des heutigen Tages führt von dort entlang des Ufers. Wir beobachten Strand- und Wasserzugvögel, die hier eine Ruhepause auf den langen Frühlings- und Herbstwanderungen einlegen. Übernachtung im Fischerdorf Tsapatagh, Hotel direkt am See. (Transfer 25 km/Rad 55 km)
7. Tag: Ruhetag in Tsapatagh
Heute genießen wir die Annehmlichkeiten unseres Hotels relaxen im hauseigenen Schwimmbad, in der Sauna, baden im Sommer im See und lassen uns von den leckeren Fischspezialitäten des Hauses verwöhnen. Auf der großen Terrasse haben wir einen phantastischem Rundblick. Optional: kleine Wanderung in der Umgebung.
8. Tag: Tsapatagh - Martuni
Weiter umrunden wir den Sewan-See per Rad. Wir fahren durch eine großartige einsame Landschaft, links ein mächtiger Gebirgszug, hinter dem die aserbaidschanische Grenze verläuft, rechts der silber glänzende See. Die Straße wird zeitweise zur Piste. Unterwegs können wir im Sommer baden und picknicken. Unweit des Dorfes Tsovinar erklettern wir die urartäische Festung Teischeba-Ura und genießen den schönen Ausblick auf den See. Übernachtung im Hotel in Martuni. (67 km)
9. Tag: Martuni - Yeghegnadzor
Wir verlassen unseren See, es geht in vielen Serpentinen durch karge steppenartige Landschaft 25 km bergauf, über den Selim-Pass. Oben besichtigen wir eine Karawanserei aus dem 14. Jahrhundert. Auf einer Höhe von 2.410 m, genießen wir den meist freien Blick auf den Ararat. Hier verlief auch eine Route der alten Seidenstraße. Spektakuläre Abfahrt bis nach Yeghegnadzor. Übernachtung im Gästehaus oder Hotel. (59 km)
10. Tag: Yeghegnadzor - Sisian
Die Strecke nach Sisian wird teilweise per Rad, teilweise per Bus zurückgelegt. Mittags besteht die Möglichkeit in einem schön am Fluss gelegenen typischen Restaurant zu essen. Sisian ist eine hübsche Kleinstadt, die sich leicht zu Fuß erkunden lässt. Übernachtung im Hotel. Am Abend: Projektbesuch des sunchild ekoclub (Transfer 30 km/Rad 55 km)
11. Tag: Sisian - Zoratz Karer, das armenische "Stonehenge" - Vorotavank - Sisian
Wir besuchen das aus der Bronzezeit stammende armenische Stonehenge - 200 aufrecht stehende, kreisförmig angeordnete Basaltsteine. In unmittelbarer Nähe befinden sich prähistorische Höhlengräber. Gräber und Steine bilden zusammen eine mythische Kultstätte mit ganz besonderer Ausstrahlung! Von hier aus radeln wir zum Festungskloster Vorotavank aus dem 10. Jahrhundert. Der Gebäudekomplex bietet eine spektakuläre Aussicht über die Schlucht und den Vorotan-Fluss. Picknick unterwegs bei den warmen Quellen von Vorotan, ein einladendes natürliches Thermalbad. Rückkehr nach Sisian. Übernachtung im Hotel. (Rundtour per Rad: 40 km)
12. Tag: Sisian - Tatevkloster
Durch typische armenische Dörfer geht es hinunter in die mit dichten Wäldern umsäumte Schlucht des rauschenden Vorotan zur Satansbrücke. Wir genießen ein Bad in einer warmen Quelle nahe der Brücke und den Blick auf die Klosterfestung des Tatevklosters, das oben auf dem Felshang thront. Tatev ist eine der bedeutendsten Klosteranlagen Armeniens. Von oben bieten sich spektakuläre Ausblicke. Wir übernachten im Ort Tatev in einem Gästehaus. (75 km)
13. Tag: Tatev - Goris
Von Tatev geht es mit der Seilbahn über die spektakuläre Schlucht des Vorotan nach Halidzor. Die Seilbahn ist mit 5750 Metern die längste, mit einem durchgehenden Tragseil ausgeführte Pendelbahn der Welt (erbaut 2010). Weiter radeln wir in zügiger Fahrt fast nur noch bergab in die kleine Stadt Goris, idyllisch in einem grünen Tal gelegen. Durch den fruchtbaren Boden gibt es hier viel Obstanbau, Goris ist berühmt für seine guten Obstschnäpse. Nach dem Mittagessen besichtigen wir Alt-Goris, das überwiegend aus Felsenwohnungen bestand. Fahrt nach Jerevan, Ankunft am Abend. Übernachtung im Hotel im Stadtzentrum. (40 km/Transfer 250 km)
14. Tag: Jeravan
Zur freien Verfügung in Jerewan. Fakultativ: Besuch des Matenadaran - einer der ältesten und kostbarsten Handschriftensammlungen der Welt - oder einfach durch die «Vernissage» einem Handwerker- und Flohmarkt bummeln. Wir steigen die Kascade hoch und nach einem letzten Blick auf "unseren" magischen Berg bereiten wir uns auf die Heimreise vor...
15. Tag: Rückflug
Frühmorgens Rückflug Jerewan – Deutschland.
Programmänderungen vorbehalten

Termine 2012 & Preise:
28.05.- 11.06.2012, 2.390,-     10.09.- 24.09.2012, 2.290,-     01.10.- 15.10.2012, 2.290,-
EZ-Zuschlag: 250,- € (nur für Hotelübernachtungen)

LEISTUNGEN:
Linienflüge ab/an Frankfurt/M – Jerewan und zurück (andere Flughäfen auf Anfrage)
13 Übernachtungen im DZ mit Frühstück in kleinen Hotels oder privaten Gästehäusern (mehrere Gäste teilen sich WC und Dusche)
alle Transfers in Armenien lt. Programm
Gepäcktransport im Begleitfahrzeug
kompetente einheimische, deutschsprachige Reiseleitung
Ausflüge lt. Programm
Eintrittsgelder bei Besichtigungen lt. Programm
Infomaterial und Landkarte

nicht enthalten: Visagebühren (ca 6,- Euro, das Visum ist am Flughafen erhältlich), sonstige Verpflegung (ca. 15,- Euro pro Tag), Fahrradleihgebühr: 100,- Euro

Tour Usbekistan 1.

Buchungswunsch/ Anfragen an: Radreise@web.de

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