Galapagos Inseln - 2
Reisevarianten -
Tour Ecuador 2. (bitte
gewünschtes angeben)
Anden Hochland und Galapagos Inseln
Ausgiebige
Tageswanderungen und Tierbeobachtungen am Äquator
Naturreservat El Angel, Nationalpark Cajas: Riesenblumen und Lagunen
Perfekte Kegel mit einer Krone aus Eis: die Vulkane Cotopaxi und Chimborazo
Kolibris und Orchideen im Cunrarayo-Nebelwald
Cuenca, die schönste Stadt des Landes
4 Übernachtungen auf den Galápagos-Inseln Santa Cruz und Floreana
Dicht an dicht stehen die harten Büschelgräser und rascheln im Wind. Ein
schmaler Pfad schlängelt sich zwischen den baumhohen Frajelones hindurch, die
samtigen Blätter der weltweit höchsten Blumen verführen zum Anfassen. Noch sind
Sie ganz im Norden. Vor Ihnen liegt eine Reise, die Sie auf der Straße der
Vulkane bis zu den Lagunen des Südens führt. Morgens schnüren Sie Ihre
Wanderschuhe, durchstreifen den Nebelwald, überschreiten einen Vulkan, wandern
mit Blick auf die weißen Gipfel des Cotopaxi und Chimborazo. Abends legen Sie in
Ihrer charmanten Hacienda die Füße hoch. Die letzte "Wanderung" auf dem Festland
führt über das Kopfsteinpflaster von Cuenca, vorbei an blumengeschmückten
Plätzen und den alten Holztüren der weiß getünchten Bauten aus der Kolonialzeit.
Dann landen Sie auf den Galápagos-Inseln. Die Tiere des Archipels betrachten
Ihre Anwesenheit als selbstverständlich und lassen sich in ihrem normalen
Lebensrhythmus nicht stören. Beim Tauchen an der Teufelskrone werden Sie von
einem Seehund überholt, sein Junges robbt neugierig in Ihre Richtung und die
Blaufußtölpel gehen unbeeindruckt dem Nestbau nach.
Reisedauer
17 Tage
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 15 Personen
Termine
2011 –
2012
/ Preis:
15.04.11-01.05.11 €3.890,- 10.06.11-26.06.11 €3.890,-
19.08.11-04.09.11 €3.890,- 25.11.11-11.12.11 €3.890,-
23.12.11-08.01.12 €4.290,- 30.03.12-15.04.12 €3.890,-
Einzelzimmerzuschlag: €460,-
Leistungen:
Flug mit LAN / Iberia Franfurt - Quito / Guayaquil - Frankfurt
Inlandsflüge mit LAN Guayaquil - Baltra - Guayaquil
Transfers
Übernachtung in Hotels und Lodges
Reiseleitung ab Quito / bis Guayaquil
kostenlose Abflüge nach Verfügbarkeit ab München, Düsseldorf, Berlin oder
kostenlose Rail&Fly - Bahnfahrkarte ab/
bis deutscher Grenze
13 x Vollpension, 2 x Frühstück
Unser
Service: nach Verfügbarkeit Abflüge ab Österreich € 60,-,
ab Schweiz € 170,-
Nicht
enthaltene Leistungen:
Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. USD 100,-); Trinkgelder (ca. USD 80,-);
Nationalparkgebühr Galápagos (z.Zt. USD 100,-, in bar vor Ort zu zahlen),
individuelle Ausflüge und Besichtigungen; Flughafengebühren für den Rückflug aus
Ecuador (z. Zt. in Guayaquil USD 28,30)
Tourverlauf:
1. Tag Anreise - Linienflug mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid nach Quito
2. Tag Quito - Otavalo
Ankunft am frühen Morgen in Ecuadors Hauptstadt Quito. Am Flughafen werden wir
von unserem Deutsch sprechenden Reiseleiter abgeholt. Nach einem gemütlichen
Frühstück in einem netten Café fahren wir Richtung Norden. Wir kommen nach
Otavalo und besuchen den berühmten Indianermarkt. Auf der Plaza de los Ponchos
und in den umliegenden Straßen werden neben farbenfrohen Ponchos und Decken,
Wollsachen und Textilien auch Filzhüte, Töpferwaren und viel Kunsthandwerk, Obst
und Gemüse sowie Tiere angeboten. Der Markt (ursprünglich ein Markt der Weber,
heute weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt) zieht Anbieter aus dem
ganzen Land an. Am späten Nachmittag erreichen wir unsere
Unterkunft. Die kleine, sehr liebevoll und künstlerisch gestaltete Hosteria
liegt auf 2.050 m Höhe inmitten einer gepflegten Gartenanlage – mit Blick auf
den Vulkan Cotacachi. Es gibt eine Bar, einen Swimmingpool, eine Bildergalerie
und zwölf nett eingerichtete Zimmer. Fahrzeit: 3-4h; Hosteria Pantaví [FMA]
3. Tag El-Angel-Nationalpark
Auf unseren Wanderungen lernen wir heute zwei sehr unterschiedliche Ökosysteme
kennen. Unterwegs ins afro-ecuadorianische Dorf La Victoria durchqueren wir eine
Landschaft mit eher trockener Vegetation, Akazien prägen das Bild. Ganz anderer
Art ist die Flora im Nationalpark El Angel. Auf 4.000 m Höhe im meist
feucht-kalten Klima wächst hier zwischen raschelndem Büschelgras ein Wald aus
bis zu 5 m hohen Frailejones. Diese Pflanzen strecken die oberen, grünen,
samtigen Blätter wie große Blüten in den Himmel. Ihre Form gleicht einem Schopf.
Die unteren, alten, abgestorbenen, braun-schwarzen Blätter hängen herab und
erinnern an eine Kutte – daher der Name „Mönchsgewächse".
Auf der Rückfahrt von El Angel besuchen wir das kleine Andendorf Mascarilla,
deren Gemeinde im Rahmen eines Dorfprojektes Lehmmasken herstellt. Als
Entspannungsprogramm für den Abend bietet sich ein Besuch der heißen Quellen von
Chachimbiro an; sie liegen 8 km von Pantaví entfernt (fakultativ, USD 4,-).
Alternativ können wir heute Abend (oder morgen früh) die Quellen von Arco Iris
besuchen. Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 3h; Hosteria Pantaví [FMA]
4. Tag Cunrarayo-Nebelwald
In den Nebelwäldern, die fast immer in Wolken oder Nebel gehüllt sind, entsteht
eine ganz eigene Vegetation, für die Aufsitzerpflanzen (Epiphyten) typisch sind.
Orchideen fühlen sich in diesem Klima besonders wohl. Bromelien besiedeln die
Bäume und bieten allerlei Insekten und kleinen Fröschen Unterschlupf. Und die
Moose, die von den Ästen in den Nebel hineinhängen, verleihen dem Wald eine
zauberhafte Atmosphäre. Bunt schillernde Kolibris sind auf der Suche nach
nektargefüllten Blüten – mit etwas Glück entdecken wir die winzigen Vögel auf
unserer Wanderung durch den Bergnebelwald von Cunrarayo.
Auf der Weiterfahrt nach Quito besuchen wir das neue Äquator-Denkmal Centro del
Mundo, das genau auf dem Breiten- und Längengrad 0 liegt. Eine einmalige
Gelegenheit, mit einem Bein auf der Nord- und mit dem anderen auf der
Südhalbkugel zu stehen. Gegen Abend erreichen wir unser kleines Hostal in Quito.
Gehzeit: 2,5-3h; Fahrzeit: 3-4h; Hostal Charles Darwin [FMA]
5. Tag Quito
Unsere Erkundung der Hauptstadt Ecuadors beginnt mit einem Blick von oben auf
das Häusermeer. Quitos Hausberg, den Pichincha, erreichen wir mit der Seilbahn.
Sie bringt uns bis auf 4.100 m an der Flanke des 4.690 m hohen und damit
niedrigeren der zwei Gipfel des Vulkans. Anschließend betrachten wir die Stadt
aus der Nähe. In der Altstadt, die seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt,
besuchen wir die Plazas de la Independencia, Santo Domingo und San Francisco. An
diesen drei Plätzen liegen die bedeutendsten Baudenkmäler und Kirchen aus der
Kolonialzeit. Dann fahren wir ein Stück aus der Stadt
hinaus zur Hacienda La Carriona. Das 200 Jahre alte Landgut aus der Kolonialzeit
lädt zu einem Rundgang durch den wildromantischen Garten und seine Gänge ein, in
denen sich allerlei historischer Krimskrams entdecken lässt.
Fahrzeit: 1h; Hacienda La Carriona [FMA]
6. Tag Überschreitung des Pasochoa
Von unserem Ausgangspunkt unweit der Hacienda wandern wir durch die tropische
Hochlandzone Lateinamerikas, das feuchtkalte Grasland des Páramo. Im rauen,
extremen Klima mit viel Niederschlag, starken Winden, Kälte und gleichzeitig
hoher Sonneneinstrahlung hat sich eine spezielle Vegetation entwickelt.
Büschelgräser, ungewöhnliche Farne und Polsterpflanzen sind typisch für diese
Landschaft, dazwischen leuchten unzählige bunte Blumen. Unsere Überschreitung
des Vulkans Pasochoa (4.199 m) führt uns teilweise weglos durch das
Andenhochland. Vor dem Gipfel gibt es einen kurzen, sehr steilen Abschnitt und
wir queren einen kleineren Fluss sowie ein sumpfiges Gebiet. Im Süden erheben
sich die Vulkane Sincholagua (4.919 m), Ruminahui (4.712 m) und der
vergletscherte Gipfel des Cotopaxi (5.897 m). Unter uns liegt die gemütliche
Chilcabamba Lodge. Hier wartet ein prasselndes Kaminfeuer und ein wohlverdientes
Abendessen in behaglicher Atmosphäre auf uns. Wer diesen
Tag ruhiger angehen möchte, kann mit unserem Bus direkt von der Hosteria La
Carriona zur Chilcambamba Lodge fahren und einen freien Tag genießen. In der
Umgebung der Lodge sind kleine Wanderungen auch auf eigene Faust möglich. Und im
einladenden Restaurant mit Panorama-Blick auf die umliegenden Vulkane lässt sich
ein gemütlicher Nachmittag mit einem guten Buch und einer Tasse Tee verbringen.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1400m; Abstieg: 700m; Chilcabamba Lodge [FMA]
7. Tag Cotopaxi-Nationalpark
Von unserer Lodge wandern wir Richtung Süden auf die Vulkane zu. Im
Cotopaxi-Nationalpark steigen wir zur José Ribas-Hütte auf, von der Bergsteiger
aus aller Welt zur Besteigung des Cotopaxi aufbrechen. Kurz, aber mühsam ist der
Anstieg. Die heiße Tasse Tee auf 4.800 m Höhe haben wir uns redlich verdient.
Der anschließende Abstieg geht dafür umso schneller; hüpfend lässt es sich gut
im Vulkangeröll hinunterrutschen. Am Fuß des Vulkans angekommen, besuchen wir
die Laguna Limpiopungo. Bei gutem Wetter haben wir von hier einen schönen
Ausblick auf den vergletscherten Cotopaxi. Gegen Abend
erreichen wir die Hacienda La Cienega. Zu dem sehenswerten historischen
Herrensitz, in dem schon Alexander von Humboldt und der französische
Wissenschaftler Chales-Marie de la Condamine übernachtet haben, gehört eine
eigene Kapelle und eine Parkanlage im Innenhof. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 300m;
Hacienda La Cienega [FMA]
8. Tag Laguna Quilotoa - Chimborazo-Nationalpark
Die Avenida de los Volcanes, die Straße der Vulkane, führt uns immer weiter in
den Süden. Wir machen einen Abstecher nach Westen, an die Laguna Quilotoa. Hier
stehen wir in 3.914 m Höhe auf dem Rand eines Vulkankraters mit 3 km
Durchmesser. Unter uns liegt ein grün bis azurblau schimmernder See. Regenwasser
hat im Lauf der Jahrhunderte die Caldera aufgefüllt. Der Vulkan unter dem See
ist noch aktiv, auch wenn er sich seit ca. 1280 ganz ruhig verhält. Ab und an
schickt er kleine Gasbläschen an die Wasseroberfläche. Wir wandern an einem
Canyon vorbei, blicken ins Zumbagua-Tal hinunter und erreichen, rechtzeitig für
Kaffee und Kuchen, die kleine Posada Tigua. Weiter fahren
wir nach Riobamba und von dort aus in den Chimborazo-Nationalpark. Am Fuß des
6.310 m hohen Chimborazo übernachten wir in der Estrella de Chimborazo (4.000
m). Die vom berühmten Bergsteiger Marco Cruz erbaute Lodge bietet einen – für
eine Berghütte – ungewöhnlichen Komfort. Kuschelige Kaninchenfell-Pantoffeln
stehen für die Besucher bereit, ein Kaminfeuer knistert einladend, und durch die
großen Panorama-Fenster im Hauptgebäude bietet sich ein fantastischer Blick auf
die umliegenden Vulkane. Neben dem Hauptgebäude mit Restaurant und Lounge sind
in zwei grasgedeckten Hütten jeweils vier Doppelzimmer und zwei Bäder
untergebracht. Aufgrund der eingeschränkten Zimmerkapazität können wir für diese
Übernachtung keine Einzelzimmer garantieren. Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 5h; Estrella
de Chimborazo [FMA]
9. Tag Chimborazo-Nationalpark - Cuenca
Den Vormittag nutzen wir für eine Wanderung durch die herrliche Berglandschaft
unterhalb der hoch aufragenden Gletscherspitze des Chimborazo. Je nach Kondition
können wir bis 4.800 m oder sogar bis zur Whymper-Hütte auf 5.000 m aufsteigen.
Mit etwas Glück zeigen sich unterwegs zierliche Vicuñas. Die kleinen Paarhufer
mit braunem Fell, weißem Bauch und Hals ähneln den Guanacos oder Lamas; sie
leben in den Hochanden Südamerikas auf einer Höhe von 3.500 bis 5.000 m. – Wir
treten unsere Fahrt nach Cuenca an. Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 5h; Hotel Inca Real
[FMA]
10. Tag Cuenca
Die Region um Cuenca ist ein bedeutendes Zentrum des Kunsthandwerks.
Keramikwaren, Panama-Hüte, Gold- und Silberschmuck und vieles mehr wird hier
hergestellt und zum Verkauf angeboten. Für die Einheimischen wie auch für viele
Touristen ist die Stadt selbst – die drittgrößte des Landes – die schönste Stadt
Ecuadors, denn sie hat sich ihren Charme bewahrt. Selbst die Neubauten im
neokolonialen Stil fügen sich in die vorhandene Architektur ein; statt klobiger
Wolkenkratzer dominieren die blauen Kuppeln der Catedral Nueva im Stadtbild. Am
Vormittag lassen wir uns durch die Innenstadt führen, besuchen eine Fabrik für
Panama-Hüte und eine Keramik-Galerie. Am Nachmittag können wir auf eigene Faust
über die gepflasterten Straßen schlendern, einen Blick in die Innenhöfe werfen,
auf der Bank einer blumengeschmückten Plaza rasten und die alten Holztüren und
eisernen Balkone der weiß getünchten Häuser bewundern. Hotel
Inca Real [F]
11. Tag Cajas-Nationalpark - Guayaquil
Wir besuchen den Cajas-Nationalpark. Eingebettet in die hügelige
Landschaft liegen etwa 270 Seen, unzählige Flüsse und Bäche mäandern durch das
Feuchtgebiet. Unterhalb schroffer Felsen bildet die grüne Tundravegetation einen
schönen Farbkontrast zum schimmernden Blau der Seen. Die Chancen sind groß, an
den Ufern einige der hier lebenden Vogelarten zu beobachten. Der Andenkondor,
dessen Flügelspannweite über 3 m betragen kann, und der Riesenkolibri, der sich
ausschließlich vom Nektar der Agavenblüten ernährt, sind nur zwei der vielen
endemischen und teilweise gefährdeten Arten, die im Nationalpark unter Schutz
stehen. Weiterfahrt nach Guayaquil. Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 5h; Grand Hotel
Guayaquil [FMA]
12. Tag Isla Santa Cruz
Von Guayaquil aus fliegen wir auf die Galápagos-Inseln und setzen von der Insel
Baltra, auf der sich der Flughafen befindet, mit einer Fähre nach Santa Cruz
über. Wir unterbrechen die 1,5-stündige Fahrt in den Süden der Insel und
besichtigen die Zwillingskrater Los Gemelos. Der Weg entlang ihrer
Einsturztrichter führt durch einen Wald aus endemischen Scalesien
(Sonnenblumen-Bäumen). Hier finden sich auch rund 300 Farn- und zahlreiche
Vogelarten. Im Hafenstädtchen Puerto Ayora beziehen wir unser Hotel.
Am Nachmittag besuchen wir die berühmte Charles Darwin-Forschungsstation,
in der „Lonesome George", der etwa 80-jährige, einzige Überlebende einer
Riesenschildkrötenart von der Insel Pinta, zu Hause ist. Nachdem die Suche nach
einer Partnerin der gleichen Art erfolglos geblieben ist, hat man versucht, ihn
mit einem Weibchen einer Unterart zu paaren – doch bisher wurden alle Hoffnungen
auf Nachwuchs enttäuscht. Hotel Mainao [FMA]
13. Tag North Seymour oder Plaza Sur
Ein Tagesausflug führt uns entweder zur Insel North Seymour oder zur Insel Plaza
Sur. Die Insel North Seymour, beliebter Nistplatz der
Prachtfregattvögel, trennt nur ein Kanal von der Insel Baltra. Auf den großen
Lavablöcken vor der Küste aalen sich Seelöwen und Meerechsen.
Die Insel Plaza Sur, nur 13 ha groß, liegt zusammen mit der Insel Plaza
Norte vor der Ostküste von Santa Cruz. Obwohl sie klein ist, beherbergt die
Insel unglaublich viele Pflanzen und Tiere. Unser Augenmerk gilt vor allem den
Landleguanen. Männliche Landleguane unterscheiden sich von ihren eher
graubraunen Weibchen durch die Größe, den gut ausgebildeten Rückenkamm und die
intensivere Gelbfärbung. Beide ernähren sich bevorzugt von Knospen und Blüten.
Auf beiden Inseln finden sich von Februar bis Juli Blaufußtölpel als
saisonale Brüter ein. Am Nachmittag kehren wir nach Santa Cruz zurück. Hotel
Mainao [FMA]
14. Tag Isla Floreana
Eine morgendliche, ca. 3-stündige Bootsfahrt bringt uns zur Insel Floreana. Auf
dem Weg nach Floreana kommen wir an den kleinen, vorgelagerten Inseln Enderby
und Champion vorbei. Hier gibt es nicht nur viele Vogelarten zu sehen, sondern
auch Doktorfische, Sägebarsche, Meereschildkröten und Rochen, denn Champion
gehört zu den besten Schnorchelgründen auf Galápagos. Das lassen wir uns
natürlich nicht entgehen. An der Teufelskrone vorbei erreichen wir Puerto
Velasco Ibarra. Wir wohnen im Hostal Wittmer an der Bahía Negra, einem schönen
schwarzen Strand. Die Kölnerin Margret Wittmer, Autorin des empfehlenswerten
Bestsellers „Floreana postlagernd", lebte von 1932 - 2000 auf Floreana. In
dieser Robinsonade mit dem Untertitel: „Ein außergewöhnliches Frauenleben am
Ende der Welt" wird die interessante Besiedlungsgeschichte der Vulkaninsel
beschrieben. Den Nachmittag verbringen wir an einem schönen Sandstrand, an dem
sich auch eine Seelöwen-Kolonie angesiedelt hat. Hostal Wittmer [FMA]
15. Tag Isla Floreana - Santa Cruz
Floreana zählt zu den wenigen Inseln mit Süßwasserquellen. Gespeist werden sie
von den Regenfällen der Garúa-Zeit. Die beiden Süßwasserquellen im Inneren der
Insel waren der Grund für zahlreiche Besiedlungsversuche, anfangs von Piraten,
später von Walfängern. Nach dem Frühstück fahren wir ins Hochland von Floreana.
Auf dem Weg zu einer Galapaguera, einer Aufzuchtstation von Riesenschildkröten,
besichtigen wir die Piratenhöhlen und eine der Süßwasserquellen. Nach dem
Mittagessen im Hotel Wittmer fahren wir zurück nach Santa Cruz. Hotel Mainao [FMA]
16. Tag Baltra - Guayaquil - Heimflug
Am Morgen werden wir nach Baltra gebracht und fliegen nach Guayaquil. Wir
besuchen das Künstlerviertel Las Peñas und den modernen Malecon Boulevard mit
seinen netten Cafés. Abends fliegen wir über Madrid zurück nach Deutschland. [F]
17. Tag Ankunft - Ankunft in Madrid und Weiterflug zu Ihrem Zielflughafen
Charakter
der Tour und Anforderungen:
Die Tageswanderungen sind technisch nicht schwierig, Sie sollten jedoch
trittsicher sein und 3- bis 5-stündige Wanderungen gut bewältigen können.
Anstrengender ist die Überschreitung des Pasochoa; an diesem Tag sind Sie 7-8
Stunden unterwegs, im Aufstieg sind 1.400 m und im Abstieg 700 m zu überwinden.
Sollten Sie sich die Überschreitung nicht zutrauen, ist es problemlos möglich,
diese (wie auch jede andere der Wanderungen) auszulassen. Schwindelfreiheit ist
nicht erforderlich. Die Reiseroute ist zwar so konzipiert, dass Sie sich gut
akklimatisieren können, die Gefahr einer Höhenkrankheit darf dennoch nicht
unterschätzt werden. Ihr Herz und Kreislauf sollten gesund sein. Bitte
konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt/Ihre Ärztin!
Die ausgewählten Unterkünfte sind charmante Hosterias (kleine, familiär geführte
Hotels) und Haciendas im Kolonialstil. Einmal übernachten Sie in einer, wenn
auch vergleichsweise komfortablen, Berghütte. Die insgesamt 8 Doppelzimmer
verteilen sich auf 2 Gebäude mit je 2 Bädern. Aufgrund der geringen Zimmeranzahl
können wir für diese Übernachtung keine Einzelzimmer garantieren. Die Hotels auf
den Galápagos-Inseln sind nicht besonders groß, weswegen wir auch hier nur eine
beschränkte Anzahl von Einzelzimmern bestätigen können. Werden mehr Einzelzimmer
benötigt, fragen wir gerne für Sie an. Es kann dann aber sein, dass Sie in
verschiedenen Hotels untergebracht sind. Bei den Tagesbeschreibungen
finden Sie die Namen der vorgesehenen Hotels; eine Änderung aus
organisatorischen Gründen behalten wir uns vor.
Ein offenes Wort zum Preis-Leistungsverhältnis auf den Galápagos-Inseln: Bitte
erwarten Sie nicht denselben Service und dieselbe Qualität wie auf dem Festland.
Die Inseln sind eine gefragte Reisedestination. Dies schlägt sich auch auf das
Preis-Leistungsverhältnis nieder. Zusätzlich wirft manchmal die Infrastruktur
Probleme auf, die sich ständig ändernden Regeln der Nationalparkverwaltung oder
auch mal mangelnde Motivation seitens des Personals. Nicht alles können wir
ändern, doch Sie können darauf vertrauen, dass Ihre Reiseleitung und wir immer
versuchen werden, die bestmögliche Lösung für Sie zu finden und zu realisieren.
Nichtsdestotrotz: Wir sind uns sicher, dass die Galápagos-Inseln einen Besuch
wert sind – Tier- und Naturfreunden beschert er einzigartige Erlebnisse. 2- bis
5-stündige Wanderungen auf dem Festland, die 8-stündige Überschreitung des
Pasochoa ist optional.
Galapagos Inseln - 12 Tage Inselhüpfen
12 Tage
"Inselhüpfen" auf Galápagos mit Wanderungen und Ausflügen
Besonderheit der Reise: Übernachtung auf den Inseln in gemütlichen Hotels
Unmittelbare Begegnungen mit den wild lebenden Tieren des Archipels
Besteigung des Vulkans Sierra Negra (1.490 m)
Auf dem Festland: Quito, Äquator-Denkmal, Indianermarkt in Otavalo
Sicher wird Ihnen diese Reise „tierisch" gut gefallen, denn Sie lernen die
„Arche Noah im Pazifik" ohne Kreuzfahrtschiff kennen. Zuvor nehmen wir uns Zeit
für einen Eindruck vom ecuadorianischen Festland. Sie besichtigen die Hauptstadt
Quito, das Äquator-Denkmal, den berühmten Indianermarkt in Otavalo und wandern
im Pahuma-Nebelwald. Dann fliegen Sie zur Insel San Cristóbal, wo Sie erste
Ausflüge unternehmen. Im Boot geht es weiter von Insel zu Insel, nach Floreana,
Isabela und Santa Cruz. Auf Isabela wandern Sie zum Schildvulkan Sierra Negra
und den aktiven Vulkanen Chico und Azufre. Zwischen einem Besuch bei "Lonesome
George" und vielen weiteren Entdeckungen auf den Inseln finden Sie auch Zeit,
die Unterwasserwelt bei Schnorcheltouren zu erkunden oder an den wunderschönen
Sandstränden zu baden. Als Nationalpark und Meeresschutzgebiet stehen die
Galápagos-Inseln seit 1978 unter dem Schutz der UNESCO. Ihre Reiseleitung wird
Sie mit der einzigartigen Flora und Fauna sowie der äußerst interessanten
Geschichte der Entstehung und Besiedelung des exotischen Galápagos-Archipels
bekannt machen. Weitere Höhepunkte sind die vielen Begegnungen mit den
zutraulichen Tieren, wie Riesenschildkröten, Seelöwen, Meerechsen, Landleguanen
und zahlreichen Vogelarten. Nach zwölf erlebnisreichen Tagen in dem Paradies am
Ende der Welt heißt es Abschied nehmen von den Islas Encantadas, den
„verwunschenen Inseln".
Bitte buchen Sie so früh wie möglich! Aufgrund der Schiffsreservierungen für
Überfahrten und Exkursionen müssen wir bereits drei Monate vor Abreise
entscheiden ob die Reise stattfinden kann.
Reisedauer
17 Tage
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 15 Personen
Termine
2011 – 2012 / Preis:
06.01.11-22.01.11 €3.990,- 17.03.11-02.04.11 €3.990,-
14.07.11-30.07.11 €4.490,- 11.08.11-27.08.11 €3.990,-
22.09.11-08.10.11 €3.990,- 10.11.11-26.11.11 €3.990,-
22.12.11-07.01.12 €4.490,- 05.01.12-21.01.12 €3.990,-
16.03.12-01.04.12 €3.990,-
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: €450,-
Leistungen:
Flug mit LAN / Iberia Frankfurt - Quito / Guayaquil - Frankfurt
Inlandsflüge Quito - San Christóbal / Baltra - Guayaquil
Transfers
Übernachtung in Hotels, kleinen Pensionen (=Hostal) und 1 x im Zeltcamp (mit
Campingbetten/Bettwäsche)
11 x Vollpension, 2 x Frühstück und Mittagessen, 2 x Frühstück
Reiseleitung ab Quito / bis Guayaquil
kostenlose Abflüge nach Verfügbarkeit ab München, Düsseldorf, Berlin oder
kostenlose Rail&Fly Bahnfahrkarte ab/ bis deutscher Grenze
Unser
Service: nach Verfügbarkeit Abflüge ab Österreich € 60,-,
ab Schweiz € 170,-
Nicht
enthaltene Leistungen:
Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. USD 250,-); Trinkgelder (ca. USD 80,-);
Nationalpark-Gebühr Galápagos (z.Zt. USD 100,-, in bar vor Ort zu zahlen);
individuelle Ausflüge und Besichtigungen; Flughafengebühr für den Rückflug aus
Ecuador (z.Zt. in Guayaquil USD 28,30).
Tourverlauf:
1. Tag Anreise - Linienflug mit LAN / Iberia von
Deutschland via Madrid nach Quito
2. Tag Quito
Ankunft am Morgen in Ecuadors Hauptstadt Quito. Wir werden am Flughafen von
unserer Deutsch sprechenden Reiseleitung abgeholt und zu unserem Hostal
gebracht. Wir machen uns etwas frisch, dann fahren wir in das Zentrum von Quito
und besichtigen einige Sehenswürdigkeiten in Ecuadors Metropole. Im modernen
Stadtteil sehen wir die Parks La Alameda und El Ejido und die Avenida Rio
Amazonas mit ihren vielen Geschäften, Restaurants und Cafés. In der von der
UNESCO 1979 zum Weltkulturerbe erklärten Altstadt besuchen wir die Plazas de la
Independencia, Santo Domingo und San Francisco. An diesen drei Plätzen liegen
die bedeutendsten Baudenkmäler und Kirchen aus der Kolonialzeit. Vom Panecillo
aus, dem auf einem Vulkankegel gelegenen Denkmal des Schutzengels der Stadt,
können wir zum Abschluss und bei klarer Sicht einen Panoramablick über die Stadt
genießen. Am späten Nachmittag sind wir zurück im Hostal und können uns
ausruhen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hostal
3. Tag Otavalo
Ein beliebter Tagesausflug mit dem Besuch des berühmten Indianermarktes in
Otavalo (2.530 m) steht bevor. Auf der Plaza de los Ponchos und in den
umliegenden Straßen werden neben farbenfrohen Ponchos und Decken, Wollsachen und
Textilien auch Filzhüte und Töpferwaren sowie Obst, Gemüse, Tiere und eine
Vielzahl von Kunstartikeln angeboten. Der ursprüngliche Markt der einheimischen
Weber - weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt - zieht Anbieter aus dem
ganzen Land an. Am Nachmittag fahren wir die 90 km auf der Panamericana nach
Quito zurück. Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hostal [FM]
4. Tag Pahuma - Mitad del Mundo
Von Quito fahren wir ca. 1 1/2 Std. nach Norden, unser Ziel ist der
Pahuma-Nebelwald. Das neu eröffnete private Naturreservat liegt in etwa 1.800 m
Höhe und umfasst ein Gelände von 1.000 Hektar. Wir unternehmen eine 2-stündige
Wanderung im immergrünen subtropischen Nebelwald, der sich in Höhenlagen
zwischen 1.000 m - 2.500 m befindet. Dieser zeichnet sich durch die ständig auf-
und absteigenden Wolkenmassen und ein verstärktes Temperaturgefälle aus. Zu den
auffälligsten Pflanzen gehören zahlreiche Orchideenarten, Bromelien,
Aufsitzerpflanzen (Epiphyten) und Baumfarne.
Nach einer kleinen Rast fahren wir weiter zum etwa 25 km nördlich von Quito
gelegenen Äquator-Denkmal "Mitad del Mundo" (Mitte der Welt). Eine 10 cm breite
rote Linie zieht hier die Trennung zwischen der Nord- und Südhalbkugel der Erde
und ein Monument in Form einer 30 m hohe Betonpyramide mit einem riesigen
Metallglobus auf der Spitze erinnert an die französisch-spanische geodätische
Expedition von 1736-44, welche die Position des Äquators festlegte. Mit einem
Bein im Norden und dem anderen im Süden ist das Erinnerungsfoto fast schon
obligatorisch. An diesem beliebten Besucherziel haben wir die Möglichkeit, das
ethnografische Museum (fakultativ) im Innern des Denkmals zu besuchen und Post
mit dem Äquator-Poststempel aufzugeben. Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
Hostal [FM]
5. Tag Galápagos-Inseln - San Cristobal
Wir deponieren nicht benötigtes Gepäck im Hostal und fliegen am Vormittag von
Quito auf die Galápagos-Inseln, auf denen wir 12 Tage mit naturkundlichen
Erlebnissen verbringen. Der Archipel liegt rund 1.000 km westlich vom Festland
im Bereich des Äquators. Der Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt hat uns
diese Inselwelt, die 1959 zum Nationalpark mit strengen Schutzgesetzen erklärt
wurde, mit seinem 1960 erschienenen Klassiker „Galápagos - Die Arche Noah im
Pazifik" schmackhaft gemacht. Die spontane Erlebnisfrische seiner Berichte und
die sachkundige Deutung des Verhaltens der Tierwelt machen dieses Werk zu einer
spannenden Lektüre. Vor ihm betrat bereits der berühmte Forscher Charles Darwin
im Jahre 1835 mit der „Beagle" im Rahmen einer Welt-Umseglung diesen „Garten
Eden". Seine Erkenntnisse aus den biologischen Beobachtungen (insbesondere der
Darwin-Finken) gipfelten 20 Jahre später in der Evolutionstheorie,
revolutionierten ein Weltbild und stellten das kirchliche Dogma der
Unveränderlichkeit der göttlichen Schöpfung in Frage. Als offizieller Entdecker
des Archipels gilt der spanische Bischof Tomás de Berlanga, dessen Schiff im
Jahre 1535 auf dem Weg von Panama nach Peru in eine Flaute geriet und zu diesen
unbekannten Gestaden getrieben wurde. Die Spanier tauften sie später Islas
Encantadas, die „verwunschenen Inseln", weil sie oft in geheimnisvollen
Nebelschleiern verschwanden und nicht zu finden waren. In den folgenden
Jahrhunderten nutzten Piraten und Freibeuter die Inseln als Versteck zwischen
ihren Überfällen entlang der südamerikanischen Küste, bis sie im 18. Jh. ein
Stützpunkt für den Walfang und langsam besiedelt wurden. Unser Flugziel ist San
Cristóbal, die mit 558 qkm fünftgrößte und östlichste der Galápagos-Inseln.
Zunächst werden wir zu unserem Hotel in der Provinzhauptstadt von Galápagos,
Puerto Baquerizo Moreno, gebracht, wo wir uns für drei Nächte einrichten. Danach
besuchen wir das Informationszentrum, um erste detaillierte Eindrücke von der
Natur-, Entwicklungs- und Siedlungsgeschichte dieses vulkanischen Inselreiches
inmitten des Pazifik zu bekommen. Im Hafenbecken des gemütlichen
Fischerstädtchens können wir Seelöwen zwischen den kleinen Booten umhertauchen
sehen. Nachmittags unternehmen wir einen Spaziergang durch die Trockenvegetation
mit riesigen Kakteen und gehen zum ersten Mal schnorcheln. Abends kehren wir zum
Hotel an der Hafenbucht zurück. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
6. Tag Laguna El Junco - Galapaguera - El Progreso
Morgens fahren wir nach Osten in das präriehafte Hochland der Insel zum
Süßwasser-Kratersee, der von Guave-Bäumen umgebenen Laguna El Junco. Dort können
wir vom mit Binsen (Juncos) bestandenen Ufer aus Fregattvögel, Teichhühner und
Bahama-Enten beobachten. Wir wandern um den See herum und genießen die schönsten
Blicke auf die ganze Insel. Nach dem Mittagessen besuchen wir die Galapaguera,
ein Schildkröten-Reservat, in dem wir die berühmten Riesenschildkröten in freier
Wildbahn in Augenschein nehmen. Diese gigantischen Tiere werden bis zu 200 Jahre
alt und erreichen ausgewachsen ein Gewicht von bis zu 300 kg. Anschließend
besteht am Strand von Puerto Chino die Möglichkeit zu schnorcheln. Auf dem
Rückweg halten wir an der kleinen Siedlung El Progreso. Diese war im 19. Jh. ein
großes Landgut des Inseldespoten Manuel Cobos, der in seinen Ländereien von
Sklaven ausgedehnte Zuckerrohrplantagen anlegen ließ. Gehzeit: 1h; Aufstieg: 0m;
Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
7. Tag León Dormido - Playa Ochoa - Puerto Moreno
Nach dem Frühstück starten wir eine zweistündige Bootsfahrt entlang der Küste
nach León Dormido, einem kurioser Tuffkegel, dessen Silhouette einem schlafenden
Löwen ähnlich sieht. Wir beobachten u.a. Maskentölpel, Blaufußtölpel und
Fregattvögel. Auf der Hin- oder Rückfahrt halten wir an der Playa Ochoa, einem
wunderbaren Strand mit Meerechsen, vielen Vogelarten und einer Seelöwen-Kolonie.
Wer möchte, kann mit den Tieren baden und schnorcheln. Im Laufe des Nachmittags
kehren wir per Boot zu unserem Hotel in Puerto Moreno, dem mit über 4.000
Einwohner zweitgrößten Ort des Archipels, zurück. Insgesamt sind nur vier Inseln
dieser einmaligen Welt dauerhaft von Menschen besiedelt. Der erste Siedler im
Archipel war ein Matrose namens Watkins, der 1812 auf Floreana von Bord eines
Walfangschiffes ging. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
8. Tag Floreana
Drei morgendliche Stunden Bootsfahrt bringen uns zur Insel Floreana. Neben dem
offiziellen Namen Isla Santa Maria ist auch der englische Name Charles für die
sechstgrößte Insel (173 qkm) des Archipels gebräuchlich.
Auf dem Weg nach Floreana kommen wir an den kleinen, vorgelagerten Inseln
Enderby und Champion vorbei. Hier gibt es nicht nur viele Vogelarten zu sehen,
sondern auch Doktorfische, Sägebarsche, Meereschildkröten und Rochen, denn
Champion gehört zu den besten Schnorchelgründen auf Galápagos. Das lassen wir
uns natürlich nicht entgehen. An der Teufelskrone vorbei erreichen wir Puerto
Velasco Ibarra. Wir wohnen im Hostal Wittmer an der Bahía Negra, einem schönen
schwarzen Strand. Die Kölnerin Margret Wittmer, Autorin des empfehlenswerten
Bestsellers „Floreana postlagernd", lebte von 1932 - 2000 auf Floreana. In
dieser Robinsonade mit dem Untertitel: „Ein außergewöhnliches Frauenleben am
Ende der Welt" wird die interessante Besiedlungsgeschichte der Vulkaninsel
beschrieben. Margret Wittmer kam mit ihrem Mann und dessen Sohn auf dieses
Eiland, um fernab von den europäischen Wirren das Land urbar zu machen und ein
neues Leben als Siedler zu versuchen. Der Kampf gegen die Natur war härter als
erwartet. In einer alten Piratenhöhle, die als provisorischer Wohnsitz diente,
gebar sie ihr erstes Kind. Später sah sie den Inselfrieden durch rätselhafte
Todesfälle bedroht, die als Galápagos-Affäre in der Weltpresse ihre Runde
machten. Ihr 1959 erschienenes Buch dokumentiert ihr abenteuerliches Frauenleben
abseits der Zivilisation. Nach dem Mittagessen im Hostal
Wittmer wandern wir zum weißen Sandstrand La Loberia. Seeleguane lassen sich
hier besonders gut beobachten und der Strand lädt zu einem Bad im Pazifik mit
den Seelöwen ein. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hostal [FMA]
9. Tag Foreana - Isabela
Floreana ist eine der wenigen Inseln, die zwei Süßwasserquellen aufweisen kann,
die von den Regenfällen der Garúa-Zeit gespeist werden. Diese Quellen waren
sicher auch die Ursache für eine ganze Reihe von Besiedlungsversuchen, zuerst
von Piraten, später von Walfängern. Nach dem Frühstück fahren wir in das
Hochland von Floreana. Auf dem Weg zu einer Galapaguera, einer Aufzuchtstation
von Riesenschildkröten, besichtigen die Piratenhöhlen und eine der
Süßwasserquellen. Mit dem Boot geht es nach Nordwesten,
und nach ca. 3 Stunden erreichen wir die größte Galápagos-Insel, Isabela, welche
mit 130 km Länge und 4.588 qkm etwa 60 % der Landfläche des ganzen Archipels
einnimmt. Unser Ziel ist der Hafenort Puerto Villamil im Südosten der Insel. Die
Isla Isabela baut sich aus fünf miteinander verschmolzenen Schildvulkanen auf.
Da diese Insel direkt auf dem sog. Hot Spot liegt, sind alle diese Vulkane
aktiv. Auf den höchsten Vulkan des Archipels ganz im Norden, dem exakt auf dem
Äquator liegenden Volcán Wolf (1.707 m), folgt nach Süden der Volcán Darwin
(1.288 m) und in der Inselmitte der Volcán Alcedo (1.097 m), während sich im
Südteil die Vulkane Sierra Negra (1.490 m) und Cerro Azul (1.689 m) erheben.
Am Nachmittag unternehmen wir einen Ausflug nach Los Tintoreras, wo wir
bei einer kleinen Bootsfahrt und einer Wanderung über Lavafelder
Galapagos-Pinguine, Blaufußtölpel, Seelöwen, Pelikane und womöglich Haie
beobachten können. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
10. Tag Vulkan Chico
Wir fahren zu dem Zeltcamp El Cura und richten uns in den fest installierten
Zelten, die mit Campingbetten und Bettzeug ausgestattet sind, ein. Dann
schultern wir unseren Tagesrucksack und folgen dem ganz allmählich ansteigenden
Pfad auf den 1.490 m hohen Vulkan Sierra Negra. Mit zunehmender Höhe wandelt
sich das Vegetationsbild, 4 – 6 m hohe Scalesien-Bäume und Galápagos-Guaven
säumen den Weg. Dieses besondere Pflanzenwachstum ist durch die Südostpassate
möglich, die die Wolken an die Bergflanken drückt. Nach ca. 1-2 Stunden stehen
wir an der Nord-West Seite des Vulkans und blicken seine gigantische Caldera.
Der Einsturzkrater ist mit 11 km Durchmesser der Größte, den die Schildvulkane
der Galápagos-Inseln zu bieten haben, und einer der größten der Welt. Die
flache, kreisförmige Einsenkung, vor Tausenden von Jahren durch den plötzlichen
Einbruch des Kraterbodens in eine entleerte Magmakammer entstanden, birgt eine
geographische Besonderheit, die Wissenschaftler erst vor einigen Jahren
herausgefunden haben. Strömt Magma von unten in den Vulkan hinein, klappt sein
Dach um mehrere Meter nach oben, ähnlich wie bei einem Sicherheitsventil, und
das Gas kann entweichen. 2005 ist der Vulkan zum letzten Mal ausgebrochen. Die
"Fußbodenheizung", die unsere Sohlen wärmt, macht uns spürbar bewusst, dass wir
am Rand eines aktiven Vulkans stehen. Eine weitere Stunde wandern wir entlang
des Kraterrandes und steigen zum aktiven Vulkan Chico ab, dem „kleinen Vulkan",
aus dessen Krater Dampffumarolen (Gas- und Wasserdampf-Aushauchungen)
aufsteigen. Am Nachmittag treten wir den Rückmarsch zu unserem Camp an. Gehzeit:
4-5h; Aufstieg: 260m; Abstieg: 260m; Zeltcamp [FMA]
11. Tag Sierra Negra - Volcán de Azufre
Wir schultern unsere Tages-Rucksäcke und so geht es nach dem Frühstück wieder
aufwärts, diesmal auf die Süd-West Seite der riesigen Caldera des Sierra Negra.
3 Stunden benötigen wir bis zu unserem Lagerplatz am Kraterrand. Jetzt folgt der
prickelnde Höhepunkt unseres Trekkings: Wir steigen in den Krater hinein, um
durch eine fantastisch anmutende Landschaft nach etwa 40 Minuten zum inneren
aktiven Krater zu gelangen, dem tiefer gelegenen Volcán de Azufre, der
„Schwefelvulkan". Die Dämpfe der Fumarolen und die junge, bizarr und bunt
gefärbte Landschaft am inneren Vulkan ziehen uns in ihren Bann. Nach der
aufregenden Tour in den Lavafeldern dieser urtümlichen Gegend wandern wir nach
El Cura zurück und fahren nach Puerto Villamil. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 300m;
Abstieg: 300m; Hotel [FMA]
12. Tag Villamil
Am Vormittag besichtigen wir Muro de las Lágrimas, die "Mauer der Tränen", die
an die Geschichte der Insel als Strafkolonie in den 40er Jahren erinnert. Von
dort wandern wir durch die Mangrovenwälder zurück nach Puerto Villamil, auf dem
Weg besuchen wir die nahe dem Hafen liegende Aufzuchtstation für
Riesenschildkröten. An der schönen Playa de Concha verbringen wir den Nachmittag
mit Baden und Schnorcheln. Gehzeit: 2-3h; Abstieg: 150m; Hotel [FMA]
13. Tag Insel Santa Cruz
Eine ca. 2-3 stündige Bootsfahrt bringt uns zur Isla Santa Cruz, die mit 986 qkm
zweitgrößte Insel. Unser Ziel ist der Yachthafen Puerto Ayora. Wir unternehmen
von Puerto Ayora aus eine Fahrt ins Hochland der Insel, wo sämtliche
Vegetationszonen des Archipels vorkommen. Von der trockenen, kakteenreichen
unteren Region geht es hinauf bis zu den Scalesia-Wäldern im humiden Hochland.
Dort erforschen wir einen der riesigen verzweigten Lavatunnel, unter denen
einige bis zu 2 km lang und 10 m hoch sind und somit zu den größten der Welt
zählen. Es bleibt noch Zeit, um eine Schildkröten-Farm im Hochland zu besuchen,
bevor wir nach Puerto Ayora zurück kehren. Fahrzeit: 2h; Hotel [FMA]
14. Tag Charles Darwin Forschungsstation - Tortuga Bay
Dem Vormittag widmen wir der 1964 gegründeten Charles-Darwin-Forschungsstation,
u.a. Heimat des wohl berühmtesten Bewohners auf ganz Galápagos: „Lonesome
George", der einzige Überlebende einer Riesenschildkrötenart von der Insel Pinta.
Alle Versuche, eine Partnerin der gleichen Rasse für den etwa 80-jährigen
Gesellen zu finden, scheiterten bisher, obwohl eine Belohnung von USD 10.000
ausgesetzt wurde. Eine kleine Wanderung führt uns zur Playa de los Alemanes, wer
möchte kann schnorchelnderweise die tiefen Lavaspalten von Las Posas bewundern.
Nach dem Mittagessen in Puerto Ayora erwartet uns ein Spaziergang von etwas 45
Minuten durch einen Wald aus Riesenkakteen (Baumopuntien) zu dem weißen
Sandstrand Tortuga Bay. Unzählige schwarze Meerechsen sonnen sich auf den Felsen
am Strand und eine ruhige Bucht lädt zum Baden ein. Gehzeit: 2-3h; Hotel [FMA]
15. Tag Inseln North Seymour oder Plaza Sur
Ein Tagesausflug führt uns entweder zur Insel North Seymour oder zur Insel Plaza
Sur. Die Insel North Seymour, beliebter Nistplatz der Pracht-Fregattvögel,
trennt nur ein Kanal von der Insel Baltra. Auf den großen Lavablöcken vor der
Küste aalen sich Seelöwen und Meerechsen. Die Insel Plaza Sur, nur 13 ha groß,
liegt zusammen mit der Insel Plaza Norte vor der Ostküste von Santa Cruz. Trotz
ihrer kleinen Fläche beherbergt die Insel eine nahezu unglaubliche Menge an
pflanzlichem und tierischem Leben. Unser Augenmerk gilt vor allem den
Landleguanen. Männliche Landleguane unterscheiden sich von ihren eher
graubraunen Weibchen durch die Größe, dem gut ausgebildeten Rückenkamm und die
intensivere Gelbfärbung. Beide ernähren sich bevorzugt von Knospen und Blüten.
Hotel [FMA]
16. Tag Los Gemelos - Insel Baltra - Guayaquil
Auf dem 1,5 Stunden langen Fahrweg nach Baltra besuchen wir nördlich von Santa
Rosa die „Zwillinge" Los Gemelos. Diese Zwillingskrater liegen zu beiden Seiten
der Straße zur Isla Baltra. Entlang ihren Einsturztrichtern (Calderas) führt je
ein Weg durch den Wald aus endemischen Scalesien - Sonnenblumen-Bäumen. Hier
finden sich auch rund 300 Farn- und zahlreiche Vogelarten. Nach einem kurzen
Ausflug fahren wir die Straße weiter nordwärts bis zum Itabaca-Kanal und setzen
mit einer Fähre zur Insel Baltra über, während des 2. Weltkrieges eine
Luftwaffenbasis der USA. Von hier fliegen wir nach Guayaquil am Rio Guayas und
besichtigen diese pulsierende, größte Stadt Ecuadors. Wir besuchen das
Künstlerviertel Las Penas und den modernen Malecon Boulevard mit seinen netten
Cafés. Abends fliegen wir über Madrid zurück nach Deutschland. [F]
17. Tag Ankunft - Ankunft in Madrid und Weiterflug zu Ihrem Zielflughafen
Charakter
der Tour und Anforderungen:
Die Wanderungen auf den Ausflügen dauern zwischen 1 und 4 Stunden; sie sind
technisch einfach und es sind nur geringe Höhenunterschiede zu bewältigen. Die
Wanderung zum Vulkan Azufre (Tag 11) ist etwas länger - inklusive dem Abstieg in
den Krater sind Sie 6-7 Stunden (reine Gehzeit) unterwegs. Sollten Sie sich
diese Wanderung nicht zutrauen, können Sie den Tag auch bei den Schildkröten im
Camp El Cura verbringen. Die Auf- und Abstiege an den Vulkanen können, je nach
Wetterverhältnissen, durch den feuchten oder lockeren Untergrund rutschige
Passagen enthalten. Sie sollten trittsicher sein, Ausdauer mitbringen und
klimaverträglich sein. Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihre Ärztin/Ihren
Arzt.
Bei den Bootsausflügen und -transfers sind Sie mit kleineren, einfachen
Schnellbooten unterwegs.
Die Hotels auf den meisten Inseln sind nicht besonders groß, weswegen wir nur
eine beschränkte Anzahl Einzelzimmer bestätigen können. Werden mehr Einzelzimmer
benötigt fragen wir diese gerne für Sie an, es kann dann aber sein, dass Sie in
verschiedenen Hotels untergebracht sind. Einige der Hotels haben kein eigenes
Restaurant, so dass das Mittag- und Abendessen in einem Restaurant im Ort
eingenommen wird. Das Zeltcamp El Cura auf Isabela bietet fest installierte
Zelte, in denen Campingbetten mit Bettwäsche vorhanden sind. Sie müssen also
keinen eigenen Schlafsack mitbringen.
Ein offenes Wort
zum Preis-Leistungsverhältnis auf den Galápagos-Inseln: Bitte erwarten Sie nicht
denselben Service und dieselbe Qualität wie auf dem Festland. Wie überall auf
der Welt bestimmt auch auf den verwunschenen Inseln die Nachfrage den Preis (und
dieser ist auf Galápagos ungefähr doppelt so hoch wie auf dem Festland).
Zusätzlich wirft manchmal die Infrastruktur Probleme auf, die sich ständig
ändernden Regeln der Nationalparkverwaltung oder auch mal mangelnde Motivation
auf menschlicher Seite. Nicht alles können wir ändern, doch Sie können darauf
vertrauen, dass Ihre Reiseleitung und wir immer versuchen werden, die
bestmögliche Lösung für Sie zu finden und zu realisieren. Nichts desto trotz:
Wir sind uns sicher, dass die Galápagos-Inseln, und die einzigartigen
Naturerlebnisse die auf Sie warten, eine Reise wert sind. Einfache Wanderungen
mit geringen Höhenunterschieden. Transfers zwischen den Inseln und Ausflüge in
kleinen Schnellbooten.
Tour Ecuador 2.
Buchungswunsch/ Anfragen an:
Radreise@web.de
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