Madeira wandern - weitere Varianten   -   Tour Portugal 20. (bitte gewünschtes angeben)

Madeira – Komfortwandern - Leichte, abwechslungsreiche drei- bis fünfstündige Wanderungen

Küstenwanderung mit Meerblick, Levada-Wege, versteckte Dörfer
Panoramaweg zu Madeiras höchstem Gipfel, dem Pico Ruivo (1.862 m)
Subtropische Blumen- und Pflanzenpracht
Funchal: malerische Altstadt, Botanischer Garten und Wanderung nach Monte
Übernachtung in einer Quinta in Funchal und einem Landhotel in Sao Vicente
Im nördlichen Atlantik, auf der Höhe Marokkos, liegt Madeira - auch als “schwimmender Garten" bekannt. Auf den ersten Blick wirkt die Insel aber ganz anders: Schroffe Steilküsten fallen zum Meer ab, zerklüftete Bergspitzen und tief eingeschnittene Täler prägen das Landesinnere. Dass die Insel ihrem Namen dennoch alle Ehre macht, erleben Sie während Ihrer Wanderungen zu den schönsten Plätzen Madeiras. Entlang kunstvoll angelegter Bewässerungskanäle, den so genannten Levadas, führen reizvolle Spazierwege in entlegene Winkel. Den Levadas zu folgen ist angenehm, sie haben nur ein geringes Gefälle und sind oft von schattenspendenden Bäumen gesäumt. Moos- und farnbewachsene Hänge wetteifern mit den terrassierten Feldern um das schönste und leuchtendste Grün. In allen erdenklichen Farben blühen Blumen am Wegesrand und in den Gärten. Immer wieder bleiben Sie stehen, um diese Pracht zu bestaunen. Inmitten von Bananenplantagen, Wein- und Gemüsegärten entdecken Sie kleine Dörfer, deren Bewohner von der Korbflechterei und der Bewirtschaftung von Terrassenfeldern leben, von Weingütern und fruchtbarem Ackerland. Sicher bleibt Zeit für einen kleinen Kaffee im Dorfgasthaus.

Reisedauer 8 Tage
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 15 Personen

Termine 2012 und Preise mit / ohne Flug:
19.04.12 - 26.04.12 €1.595,- / €1.195,-     17.05.12 - 24.05.12 €1.495,- / €1.095,-     11.10.12 - 18.10.12 €1.495,- / €1.095,-
21.03.13 - 28.03.13 €1.495,- / €1.095,-
Einzelzimmerzuschlag: €240,-

Leistungen:
Reiseleitung ab/bis Funchal
Flug mit Condor München - Funchal - München
derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
Übernachtung in einer Quinta (ehem. Herrenhaus, 4 Sterne) und einem 4-Sterne Landhotel
Halbpension: 7 x Frühstück, 7 x Abendessen
1 x Mittagspicknick am Ostkap
Transfers/Fahrten laut Programm
Termin 19.04.-26.04.2012: mit Besuch des Blumenfests in Funchal

Wunschleistungen:
Flüge ab anderen deutschen Städten gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze gegen Aufpreis

Nicht enthaltene Leistungen:
Reiseversicherungen; fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 80,-); Trinkgelder; individuelle Ausflüge und Besichtigungen; Schlittenfahrt oder Seilbahnfahrt Monte - Funchal (ca. € 15,- bzw. € 10,- € für die einfache Fahrt / Stand August 2011).

Tourverlauf:
1. Tag Anreise
Flug via Lissabon nach Funchal. Nach der Ankunft auf Madeira fahren wir ins Zentrum von Funchal und beziehen unsere Zimmer für die ersten 3 Nächte. (Der Transfer vom Flughafen zum Hotel ist auf die Ankunftszeit des Gruppenfluges ausgelegt). Hotel [A]
2. Tag Ostkap - die vulkanische Landzunge im Osten
Über das kleine Fischerdorf Canical fahren wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zum Cabo São Lourenço, dem Ostkap. Schroffe Felsformationen und baumloser, steppenartiger Bewuchs prägen diese Landzunge. Unser Weg führt über karge Wiesen und vulkanischen Fels. Zwar Wind und Sonne ausgesetzt, entlohnt er uns aber mit herrlichen Ausblicken auf die Nachbarinseln und das anbrandende Meer. An den vielfarbigen Felstürmen und den vorgelagerten Inseln ist der vulkanische Aufbau der Insel gut zu erkennen. Obwohl die Landzunge der weitaus regenärmste Teil Madeiras ist, “erwacht" doch ihre Vegetation nach einem ausgiebigen Winterregen in farbenprächtiger Vielfalt. Wegen seiner reichen und seltenen Pflanzenwelt wurde das Cabo São Lourenço 1998 zum Naturpark erklärt und somit unter Schutz gestellt. Die Mittagsrast verbinden wir mit einem gemeinsamen Picknick am Meer, bevor wir wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt wandern. Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m; Hotel [FMA]
3. Tag Von Funchal nach Monte - zwischen Bergen und Meer
Nach der gestrigen Wanderung legen wir heute einen Erkundungstag in und um Funchal ein. Wir besichtigen die Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert, bekannt für ihre kassettenförmige Holzdecke mit Intarsienarbeiten aus Elfenbein und bummeln durch die jüngst restaurierte Altstadt, das ehemalige Armenviertel Funchals. Kopfsteingepflasterte Straßen, Handwerkerläden in kleinen, oft nur einzimmrigen Häuschen, Restaurants, die leckere Fischgerichte anbieten und Straßencafés vermitteln madeirensische Atmosphäre. Anschließend besuchen wir den quirligen Markt mit seinem reichen Angebot an Obst und Gemüse, Fisch und Blumen, bevor wir zum berühmten Botanischen Garten fahren. Eine Augenweide sind die üppig angelegten Terrassen mit tropischen Pflanzen und Blumen, ihre Farbenpracht und der Duft ihrer Blüten machen dem Beinamen Madeiras - “Insel des ewigen Frühlings" - alle Ehre. Eine kurze Wanderung führt uns hinauf nach Monte, dem beliebten Ausflugsziel hoch über der Stadt. Von hier aus liegt uns die ganze Stadt förmlich "zu Füßen". Wir besichtigen die Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte, in der sich das Grab des letzten Habsburgerkaisers befindet. Den Weg zurück nach Funchal können wir in einem traditionellen Korbschlitten zurücklegen oder mit der Seilbahn, hoch über der Stadt wieder hinunter ans Meer fahren (Schlitten- und Seilbahnfahrt sind im Preis nicht eingeschlossen, Kosten ca. € 15.-, bzw. € 10,-). Der späte Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann einen Spaziergang durch das obere Altstadtviertel machen, bei einem Hafenbummel entspannen, oder eine der subtropischen Parkanlagen der Stadt aufsuchen. Gehzeit: 1,5h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Hotel [FA]
4. Tag Pico do Arieiro - Pico Ruivo
Der Pico do Arieiro (1.810 m), dritthöchster Berg Madeiras, ist der Ausgangspunkt unserer Wanderung. Während der Busfahrt zur Bergspitze bekommen wir einen guten Eindruck von den unterschiedlichen Vegetations- und Klimazonen der Insel. Rau und zerklüftet, schimmernd in den Farben Violett, Gelb und Rotbraun türmen sich die Berge vor uns auf, ragt Madeiras höchster Gipfel empor, der wuchtige Pico Ruivo (1.862 m). Verlockend ist nicht nur der “Rote Berg" selbst, sondern vor allem der spektakuläre Weg zum Gipfel, eine Kammwanderung mit prachtvoller Aussicht. Vielleicht entdecken wir unterwegs das endemische gelbe Madeiraveilchen (viola paradoxa), eine botanische Kostbarkeit in dieser alpinen Bergwelt. Unvergesslich ist der Fernblick vom Gipfel über die zentrale Bergkette und bis hin zur Insel Porto Santo. An klaren Tagen erkennt man im Osten die ins Meer ragende Landzunge Ponta de Sao Lourenco und im Westen die Hochebene von Paul da Serra - eines unserer nächsten Wandergebiete. Nach einer Rast auf der einzigen Berghütte Madeiras steigen wir Richtung Santana ab und fahren entlang der Nordküste zu unserer neuen Unterkunft in Sao Vicente. Hier sind wir für die nächsten 4 Nächte untergebracht. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 600m; Hotel [FA]
5. Tag Wanderung um Sao Vicente
Direkt von unserem Hotel aus erreichen wir nach einem kurzen Abstieg eine kleine Levada am Ostabhang des Tales von Sao Vicente. Sie bewässert die darunter liegenden Felder und Weingärten. Von der Kirche Nossa Senhora de Fatima mit ihrem markanten Glockenturm geht der Blick weit hinauf zum Hauptkamm der Insel. Wir folgen weiter der Levada und erreichen nach einem kurzen steilen Abstieg über einen Treppenweg die Vulkanhöhlen von Sao Vicente: Bei einer Führung durch die Höhlen und der “Fahrt ins Innere der Erde" im angeschlossenen Informationszentrum erhalten wir einen umfassenden Einblick in die geologische Entstehungsgeschichte der Insel Madeira. Mit einem Spaziergang durch das Dorf Sao Vicente und zur Kirche des Heiligen Vinzenz sowie dem Besuch des liebevoll angelegten Botanischen Gartens beschließen wir unsere Halbtagswanderung direkt am Meer. Hier bietet sich ein Mittagessen in einem der einheimischen Restaurants mit Blick auf die oft hoch anrollende Meeresbrandung an. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 200m; Hotel [FA]
6. Tag Im Reich der Wasserfälle: Paul da Serra - Rabacal, Porto Moniz
Wir fahren auf die Hochebene Paul da Serra (1.400 m) und spazieren auf einer sonnigen Wiesenlevada die Südabhänge entlang. Ganz deutlich ändert sich die Landschaft, sobald wir auf die Nordseite hinüberwechseln. Dort ist es feuchter, die Region ist dichter bewaldet. Der artenreiche Lorbeerwald steht unter Naturschutz, von der UNESCO wurde er 2001 zum Erbe der Menschheit erklärt. Hier gedeihen z. B. der süß duftende Lorbeerbaum, dessen Blätter auch zum Würzen von Speisen verwendet werden, der Til (Stinklorbeer), der eine stattliche Höhe von 15 - 30 m erreichen kann, der Vinhático (auch als Madeira-Mahagoni bekannt) sowie der hoch wachsende Wacholder, dessen kostbares Holz für die Decke der Kathedrale in Funchal verwendet wurde. Das Levadalabyrinth bei Rabacal - dem einzigen Forsthaus weit und breit - bietet vielfältige Möglichkeiten, dieses wohl kostbarste Naturjuwel Madeiras zu erwandern. Je nach Wetterbedingungen folgen wir verschiedenen Levadawegen. Diese sind angenehm ausgebaut und ohne große Steigungen, um aber von einer Levada zur andern zu kommen, ist es notwendig, dazwischen kurze steile Auf- und Abstiege zu überwinden. Nach unserer Wanderung fahren wir nach Porto Moniz. Der Blick auf den westlichsten Ort der Insel ist überwältigend: Auf einer Lavazunge gelegen, breitet sich der Ort zum Meer hin aus. Bei Badewetter sollten wir eine Erfrischung im gut geschützten Meeresschwimmbecken nicht versäumen, bevor wir entlang der steil abfallenden Nordküste zu unserem Hotel zurückfahren. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Hotel [FA]
7. Tag Boa Morte
Oberhalb und nicht weit von Ribeira Brava entfernt liegen einige der abgelegensten Dörfer Madeiras. Ein steiler Treppenweg führt uns hinauf ins Dorf Eira do Mourao, das wie ein Adlernest über dem steilen Abgrund thront. Die Bauern bestellen ihre Terrassenfelder heute noch in mühevoller Arbeit von Hand. Wenige Meter oberhalb des Dorfes schneidet die Levada Norte die Felswände und unter uns breitet sich das Tal von Ribeira Brava aus. Wir wandern entlang dieser Levada talauswärts, bevor wir Richtung Ribeira Brava absteigen. Von hier aus geht es mit dem Bus über den Encumeada-Pass zurück zu unserem Hotel. Gehzeit: 3h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 450m; Hotel [FA]
8. Tag Rückreise - Rückflug nach Deutschland. [F]

Charakter der Tour und Anforderungen:
Die 1,5 bis 5-stündigen Wanderungen erfordern keine technischen Kenntnisse. Sie sollten jedoch gewöhnt sein, mehrere Stunden am Tag zu wandern und entsprechend Kondition und Trittsicherheit mitbringen (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände, vor allem auf felsigem und vulkanischem Gestein). Für die etwas ausgesetzten Etappen (z. B. zum Pico Ruivo) ist Schwindelfreiheit nötig, Sie können aber auch eine leichtere Alternative wählen.
Ansonsten folgen Sie oft schmalen steinigen Pfaden, die z. T. von Baumheide überwuchert oder von Buschwerk gesäumt sind. Die Passagen, die durch dunkle Tunnel führen, können matschig und rutschig sein.
Während der ersten 3 Nächte sind Sie in einer komfortablen Quinta, einem ehemaligen Herrenhaus mit traditioneller Architektur, einem schönen Garten und Swimmingpool nahe dem Stadtzentrum von Funchal untergebracht.
Danach wohnen Sie in einem komfortablen Landhotel (Landeskategorie 4*) im Tal von Sao Vicente. Das ehemalige Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert war schon Herberge, Krankenhaus und Schule, bevor es zum Hotel umgebaut wurde. Es verfügt über eine schöne Gartenanlage und einen Swimmingpool, der in der kalten Jahreszeit überdacht wird.
Fakultativ besteht die Möglichkeit, diese Reise mit einem Verlängerungsaufenthalt auf Madeira oder in Lissabon abzurunden. Wir beraten Sie gerne (Preise auf Anfrage). Madeira komfortabel erleben: leichte bis mittelschwere Wanderungen auf guten Wegen, stilvolle Unterkünfte, Direktflug ab München

Madeira - Von Ost nach West

Drei- bis sechsstündige Tageswanderungen
Subtropische Pflanzenpracht und dichter Lorbeerwald
Levadas, Wasserfälle und urige Dörfer
Besteigung des Pico Ruivo und des Pico Grande
Besuch der Inselhauptstadt Funchal
Unser Madeira-Klassiker seit 1997
Ob dichter Lorbeerwald, duftende Eukalyptushaine oder in allen erdenklichen Farben blühende Blumen, weite Hochebenen oder tiefe Täler - auf Madeira erleben Sie landschaftliche Vielfalt auf engstem Raum. Von der Paul da Serra-Hochebene wandern Sie durch schattige Lorbeer- und Baumheidewälder ins "Reich der Wasserfälle". Der Markt in der Inselhauptstadt Funchal ist eine Augenweide: Blumen, Obst und Fisch. Bergfreunde dürfen sich auf die Besteigung des 1.862 m hohen Pico Ruivo freuen. Bereits der spektakuläre Weg durch die zerklüftete Bergwelt ist ein Erlebnis. Auf dem Weg zum Gipfel des Pico Grande säumen sonnengelber Ginster und leuchtend blaue Natternköpfe den Weg. Abends lassen Sie sich mit landestypischen Gerichten in kleinen Restaurants verwöhnen.

Reisedauer 10 Tage
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 15 Personen

Termine 2012/ 2013 und Preise mit / ohne Flug:
09.03.12 - 18.03.12 €1.595,- / €1.195,-     23.03.12 - 01.04.12 €1.595,- / €1.195,-     06.04.12 - 15.04.12 €1.695,- / €1.195,-
20.04.12 - 29.04.12 €1.695,- / €1.195,-     28.09.12 - 07.10.12 €1.595,- / €1.195,-     19.10.12 - 28.10.12 €1.595,- / €1.195,-
28.12.12 - 06.01.13 €1.750,- / €1.295,-     01.03.13 - 10.03.13 €1.595,- / €1.195,-     15.03.13 - 24.03.13 €1.595,- / €1.195,-
Einzelzimmerzuschlag: €220,-

Leistungen:
Reiseleitung ab/ bis Funchal
Flug mit TAP Portugal Frankfurt - Lissabon - Funchal - Lissabon - Frankfurt
derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
Übernachtung in 3- und 4- Sterne Hotels
9 x Frühstück, 6 x Abendessen
1 x Mittagspicknick am Ostkap
Transfers/Fahrten laut Programm mit öffentlichen und privaten Bussen
Termin 20.04.2012 - 29.04.2012 mit Besuch des Blumenfestes in Funchal
Dezember-Termin inkl. Sylvesterprogramm

Wunschleistungen:
Flüge ab/bis München und Hamburg ohne Aufpreis und nach Verfügbarkeit
Flüge ab/bis Zürich und Wien gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze € 35,-

Nicht enthaltene Leistungen:
Reiseversicherung; fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 150,- bis € 200,-); Trinkgelder; individuelle Ausflüge und Besichtigungen.

Tourverlauf:
1. Tag Anreise
Flug via Lissabon nach Funchal. Kurze Fahrt zu unserem Hotel in Machico, hier sind wir für die nächsten 4 Tage untergebracht (Der Transfer vom Flughafen zum Hotel ist auf die Ankunftszeit des Gruppenfluges ausgelegt). Hotel
2. Tag Ostkap
Über das kleine Fischerdorf Canical fahren wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zum Cabo São Lourenço, dem Ostkap. Schroffe Felsformationen und baumloser, steppenartiger Bewuchs prägen diese Landzunge. Unser Weg führt über karge Wiesen und vulkanischen Fels. Zwar Wind und Sonne ausgesetzt, entlohnt er uns aber mit herrlichen Ausblicken auf die Nachbarinseln und das anbrandende Meer. An den vielfarbigen Felstürmen und den vorgelagerten Inseln ist der vulkanische Aufbau der Insel gut zu erkennen. Obwohl die Landzunge der weitaus regenärmste Teil Madeiras ist, “erwacht" doch ihre Vegetation nach einem ausgiebigen Winterregen in farbenprächtiger Vielfalt. Wegen seiner reichen und seltenen Pflanzenwelt wurde das Cabo São Lourenço 1998 zum Naturpark erklärt und somit unter Schutz gestellt. Die Mittagsrast verbinden wir mit einem gemeinsamen Picknick am Meer, bevor wir wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt wandern. Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m; Hotel [FMA]
3. Tag Vom Felseinschnitt Boca do Risco über die Levada do Canical nach Larano
Unsere heutige Wanderung führt zunächst an den fruchtbaren Abhängen des Tals von Machico entlang, bis wir den alten Verbindungsweg zur Nordküste erreichen. Nach einem kurzen Anstieg durch Terrassenfelder eröffnet sich vom Felseinschnitt Boca do Risco ein prachtvoller Blick auf den tiefblauen Atlantik und zur Nachbarinsel Porto Santo. Auf halber Höhe entlang der Steilküste führt der Weg nun hinüber zu den Feldern von Larano. Wir steigen ab nach Porto da Cruz, hier können wir uns im Strandcafé erholen, bevor wir zu unserem Hotel zurückfahren. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 350m; Hotel [FA]
4. Tag Funchal
Heute erkunden wir Funchal! Wie in einer Muschel liegt die Stadt in der Bucht, die nach dem einst hier vorgefundenen Meerfenchel benannt ist. Der Verkehr ist dicht, die Straßen eng und steil, weshalb sich ein Rundgang durch die Inselhauptstadt empfiehlt.  Am Beginn unseres Stadtbummels steht der Besuch zweier zentraler Parks: Im Santa Catarina-Park erhalten wir einen guten Überblick über die subtropische Pflanzenvielfalt Madeiras und genießen die herrliche Aussicht über den Hafen von Funchal. Auf dem Weg in die Innenstadt erreichen wir den Stadtpark mit einigen uralten Baumriesen der Araucarien und dem im April tiefblau blühenden Jacaranda. Anschließend besichtigen wir die Kathedrale (16. Jh.), bekannt für ihre kassettenförmige Holzdecke mit Intarsienarbeiten aus Elfenbein. Über den großzügig angelegten Rathausplatz spazieren wir zum Markt mit seinen farbenfrohen Gemüse- und Obstständen. Frauen in Inseltracht bieten meist schon am Haupteingang Orchideen, Lilien, Strelitzien, Callas und viele andere Blumen an. Dahinter schließt sich die restaurierte Altstadt, das ehemalige Armenviertel Funchals, an. Kopfsteingepflasterte Straßen, Handwerkerläden in kleinen, oft nur einzimmrigen Häuschen, Restaurants, die leckere Fischgerichte anbieten und Straßencafés vermitteln madeirensische Atmosphäre. Eine Madeirawein-Probe am Nachmittag rundet das Tagesprogramm ab. Als Alternative bietet sich der Besuch des Botanischen Gartens an (fakultativ, auf eigene Kosten), ehe wir zum Hotel zurückfahren. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [F]
5. Tag vom Pico do Arieiro zum Pico Ruivo (1.862 m)
Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung ist einer der höchsten Berge Madeiras, der Pico do Arieiro (1.810 m), von dem aus wir bereits den höchsten Gipfel der Insel, den Pico Ruivo (1.862 m), sehen. Doch der “Rote Berg" ist nicht die einzige Attraktion unserer Wanderung, vielmehr ist es der spektakuläre Weg dorthin. Wenn das Wetter es zulässt, erkunden wir diese zerklüftete Bergwelt auf Pfaden abseits des Hauptweges. Vielleicht entdecken wir unterwegs das endemische gelbe Madeira-Veilchen (viola paradoxa), eine botanische Kostbarkeit in dieser alpinen Bergwelt. Nach Besteigung des Pico Ruivo und einer Rast auf der einzigen Berghütte Madeiras steigen wir Richtung Santana ab. Mit dem Bus fahren wir nun entlang der Nordküste zu unserer neuen Unterkunft in Sao Vicente. Hier sind wir für die restlichen fünf Tage untergebracht. Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 600m; Hotel [FA]
6. Tag Im Reich der Wasserfälle: Paul da Serra - Rabacal, Porto Moniz
Über den Encumeada-Pass fahren wir auf die Hochebene Paul da Serra (1.400 m) und spazieren auf einer sonnigen Wiesenlevada die Südabhänge entlang. Ganz deutlich ändert sich die Landschaft, sobald wir auf die Nordseite hinüberwechseln. Dort ist es feuchter, die Region ist dichter bewaldet. Der artenreiche Lorbeerwald steht unter Naturschutz, von der UNESCO wurde er 2001 zum Erbe der Menschheit erklärt. Hier gedeihen z. B. der süß duftende Lorbeerbaum, dessen Blätter auch zum Würzen von Speisen verwendet werden, der Til (Stinklorbeer), der eine stattliche Höhe von 15 - 30 m erreichen kann, der Vinhático (auch als Madeira-Mahagoni bekannt) sowie der hoch wachsende Wacholder, dessen kostbares Holz für die Decke der Kathedrale in Funchal verwendet wurde. Das Levadalabyrinth bei Rabacal - dem einzigen Forsthaus weit und breit - bietet vielfältige Möglichkeiten dieses wohl kostbarste Naturjuwel Madeiras zu erwandern. Je nach Wetterbedingungen folgen wir verschiedenen Levadawegen. Diese sind angenehm ausgebaut und ohne große Steigungen, um aber von einer Levada zur andern zu kommen, ist es notwendig, dazwischen kurze steile Auf- und Abstiege zu überwinden. Nach unserer Wanderung fahren wir nach Porto Moniz. Der Blick auf den westlichsten Ort der Insel ist überwältigend: Auf einer Lavazunge gelegen, breitet sich der Ort zum Meer hin aus. Bei Badewetter sollten wir eine Erfrischung im gut geschützten Meeresschwimmbecken nicht versäumen, bevor wir entlang der steil abfallenden Nordküste zu unserem Hotel zurückfahren. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Hotel [FA]
7. Tag Halbtageswanderung um São Vicente
Direkt von unserem Hotel aus erreichen wir nach einem kurzen Abstieg eine kleine Levada am Ostabhang des Tales von Sao Vicente. Sie bewässert die darunter liegenden Felder und Weingärten. Von der Kirche Nossa Senhora de Fatima mit ihrem markanten Glockenturm geht der Blick weit hinauf zum Hauptkamm der Insel. Wir folgen weiter der Levada und erreichen nach einem kurzen steilen Abstieg über einen Treppenweg die Vulkanhöhlen von Sao Vicente: Bei einer Führung durch die Höhlen und der “Fahrt ins Innere der Erde" im angeschlossenen Informationszentrum erhalten wir einen umfassenden Einblick in die geologische Entstehungsgeschichte der Insel Madeira. Mit einem Spaziergang durch das Dorf Sao Vicente und zur Kirche des Heiligen Vinzenz sowie dem Besuch des liebevoll angelegten Botanischen Gartens beschließen wir unsere Halbtagswanderung direkt am Meer. Hier bietet sich ein Mittagessen in einem der einheimischen Restaurants mit Blick auf die oft hoch anrollende Meeresbrandung an. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Gehzeit: 3h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 400m; Hotel [F]
8. Tag Pico Grande (1.657 m)
Der "große Gipfel" ist der Höhepunkt unserer heutigen "Königstour". Schon zu Beginn dieser Etappe haben wir einen überwältigenden Ausblick ins Tal von Serra de Aqua. Auf einem aussichtsreichen, früher von Pilgern begangenen Höhenweg gelangen wir hinauf zum Sattel Boca de Cerro. Eine Augenweide sind - je nach Jahreszeit - die Gebirgsblumen - das leuchtende Gelb des Ginsters und das intensive Blau des Natternkopfes. Nach einer Rast steigen wir über einige ausgesetzte Felstreppen zum markanten Felsgipfel des Pico Grande auf. Als Abschluss dieser großartigen Tour steht uns ein langer Abstieg durch Ginstergebüsch und Kastanienwälder bevor - es gilt, 1.100 m bis hinab in das tief eingeschnittene Nonnental zu bewältigen. Herrliche Ausblicke machen die Mühe dieses Streckenabschnitts wett. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 1100m; Hotel [FA]
9. Tag Auf der Levada Norte entlang des Brava-Tals
Ein steiler Treppenweg führt uns hinauf ins Dorf Eira do Mourao, das wie ein Adlernest, beinahe verlassen, über dem steilen Abgrund thront. Die Bauern bestellen ihre Terrassenfelder im steilen Gelände heute noch in mühevoller Arbeit von Hand. Noch in Sichtweite des Hauptortes im Talgrund liegen hier einzelne Häuser abgelegen in den steilen Hängen - bis heute nur zu Fuß zu erreichen. Wir wandern entlang der Levada Norte, die einige Meter oberhalb des Dorfes die Felswände schneidet, unter uns breitet sich das Tal von Ribeira Brava aus. Sobald die Levada das Brava -Tal verlässt wird der Blick frei auf die Südküste Madeiras. Hier steigen wir auf sonnigen Hängen talwärts. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 300m; Hotel [FA]
10. Tag Heimreise - Rückflug via Lissabon nach Deutschland [F]

Charakter der Tour und Anforderungen:
Die 3- bis 5-stündigen Wanderungen mit teilweise steilen An- und vor allem Abstiegen (bis zu 1.100 m) führen teilweise durch felsiges und vulkanisches Gelände und erfordern gute Kondition. Sie folgen oft schmalen, steinigen Pfaden, die z. T. von Baumheide überwuchert oder von dieser und anderem Buschwerk gesäumt sind. Die Passagen, die über steile Stufen führen, sind vor allem bei Niederschlag nicht ganz ungefährlich. Ebenso die Etappen, die durch dunkle Tunnel führen, in denen der Untergrund matschig und rutschig sein kann. Auch sollte Ihnen das Gehen auf Wanderpfaden neben steil abfallenden Hängen keine Probleme bereiten.
Während der ersten 4 Nächte wohnen Sie in einem zentral gelegenen 3*-Hotel (Landeskategorie) im beschaulichen Städtchen Machico, ca. 5 Minuten vom künstlich angelegten Sandstrand entfernt. Danach sind Sie in einem komfortablen Landhotel (Landeskategorie 4*) im Tal von Sao Vicente untergebracht. Das ehemalige Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert diente bereits als Herberge, Krankenhaus und Schule, bevor es zum Hotel umgebaut wurde. Es verfügt über eine schöne Gartenanlage und einen Swimmingpool, der in der kalten Jahreszeit überdacht ist.
Fakultativ besteht die Möglichkeit, diese Reise mit einem Verlängerungsaufenthalt auf Madeira oder in Lissabon abzurunden. Preise auf Anfrage - wir beraten Sie gerne. Madeira intensiv erleben,vom Ostkap bis zur Westküste: abwechslungsreiche Wanderwege, felsige Bergpfade und schmale, teils etwas ausgesetzte Levada-Wege, Stadttag in Funchal.

Madeiras Bergwelt - Die schönsten Bergtouren Madeiras mit vier- bis achtstündigen Tagesetappen

Besteigung des Pico Ruivo (1.862 m) und des Pico Grande (1.657 m)
Überquerung des zentralen Hauptkamms von Süd nach Nord
Endemische Bergflora
Gemütliches Standorthotel in den Bergen
Madeira - bekannt für seine Blumen, terrassenförmigen Hänge und leicht begehbaren Levada-Wege - hat auch dem ausdauernden, trittsicheren und schwindelfreien Bergwanderer vieles zu bieten. Vor langer Zeit erschlossen Pilger und Hirten die Berggipfel und Gebirgskämme auf einem eigenen, abgeschiedenen Wegenetz, das Sie bei dieser Reise “wiederentdecken". Besonderer Höhepunkt ist die Überquerung des zentralen Hauptkammes von Süd nach Nord. Der Weg führt vom Pico do Arieiro über den höchsten Berg Madeiras, den Pico Ruivo und weiter über einen anspruchsvollen Kammweg zum Pico Jorge. Wild zerklüftete Felsen, tiefe Abgründe, bizarr anmutende Vulkantürme und farbenprächtige Bergflora bestimmen das Landschaftsbild. Genießen Sie die Ruhe, die Abgeschiedenheit und die prachtvollen Aussichten während Ihrer Wandertage entlang von Höhenwegen und Gebirgs-Levadas.

Reisedauer 8 Tage
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 14 Personen

Termine 2012 und Preise mit / ohne Flug:
26.05.12 - 02.06.12 €1.295,- / €835,-     22.09.12 - 29.09.12 €1.295,- / €835,-     27.10.12 - 03.11.12 €1.295,- / €835,-
Einzelzimmerzuschlag: €100,-

Leistungen:
Reiseleitung ab/ bis Funchal
Flug mit TAP Portugal Frankfurt - Lissabon - Funchal - Lissabon - Frankfurt
derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
Transfers, Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
Übernachtung in einem Berghotel
Halbpension
Top-Schutz im Wert von € 76,-: Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Wunschleistungen:
Flüge ab/bis München und Hamburg ohne Aufpreis und nach Verfügbarkeit
Flüge ab/bis Zürich gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze € 35,-
ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 26,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung

Nicht enthaltene Leistungen:
Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 100,-); Trinkgelder; individuelle Ausflüge und Besichtigungen.

Tourverlauf:
1. Tag Anreise
Flug via Lissabon nach Funchal. Nach Ankunft auf Madeira fahren wir zu unserem Berghotel im Zentrum der Insel (Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug). Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [A]
2. Tag Über die Levada der Mauren nach Ribeira Brava
Oberhalb unseres Hotels, nicht weit davon entfernt, liegt der Encumeada-Pass - idealer Ausgangspunkt für viele anspruchsvolle Bergtouren auf Madeira. Nach kurzem Aufstieg erreichen wir das schön gelegene Forsthaus Lombo de Mouro. Dort beginnt eine kleine Gebirgs-Levada, die in Richtung Südküste verläuft. Anfangs schlängelt sie sich entlang der Bergkämme des Hochplateaus, bevor der Weg durch duftende Eukalyptuswälder hinab führt zu den höchstgelegenen Häusern von Ribeira Brava. Nach einem langen Abstieg erholen wir uns an der Strandpromenade von Ribeira Brava und versorgen uns mit Proviant für die nächsten Tage. Gehzeit: 5h; Abstieg: 1300m; Hotel [FA]
3. Tag Pinaculo-Felsen und Folhadal
Über den Encumeada-Pass führt unsere heutige Wanderung ins Gebiet der Hochebene Paul da Serra. Vorbei am markanten Felsen Pinaculo, einem erodierten Vulkanschlot, erreichen wir eine ursprüngliche Levada an der feuchten Nordseite der Insel. Hier, in einem der niederschlagsreichsten Teile Madeiras, bedeckt der inseltypische Urwald noch ausgedehnte Flächen. Folhadal wird diese Gegend genannt, denn hier wächst der folhado (Maiblumenbaum), dessen weiße Blüten intensiv duften. Nach einer Rast an einem idyllisch gelegenen Bergsee führt uns der Weg hinunter zur Levada Norte. Angelegt wurde diese Levada in steilsten Felswänden, sie führt durch mehrere Tunnels zurück zum Encumeada-Pass. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 500m; Hotel [FA]
4. Tag Pico Grande (1.657 m)
Der "große Gipfel" ist der Höhepunkt unserer heutigen "Königstour". Über die Südküste fahren wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung in Jardim da Serra. Schon zu Beginn dieser Etappe haben wir einen überwältigenden Ausblick ins Tal von Serra de Aqua und ins Nonnental. Auf einem aussichtsreichen Höhenweg gelangen wir hinauf zum Sattel Boca de Cerro. Eine Augenweide sind - je nach Jahreszeit - die Gebirgsblumen - das leuchtende Gelb des Ginsters und das intensive Blau des Natternkopfes. Nach einer Rast steigen wir über einige ausgesetzte Felstreppen zum markanten Felsgipfel des Pico Grande auf. Als Abschluss dieser großartigen Tour steht uns der Abstieg durch Ginstergebüsch und Kastanienwälder hinab in das tief eingeschnittene Nonnental bevor. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 1100m; Hotel [FA]
5. Tag Im Reich der Wasserfälle
Wir fahren auf die Hochebene Paul da Serra (1.400 m) und spazieren auf einer sonnigen Wiesen-Levada die Südabhänge entlang. Ganz deutlich ändert sich die Landschaft, sobald wir auf die Nordseite hinüberwechseln. Dort ist es feuchter, die Region ist dichter bewaldet. Heute steht der artenreiche Lorbeerwald unter Naturschutz, von der UNESCO wurde er 2001 zum Erbe der Menschheit erklärt. Hier gedeihen z. B. der süß duftende Lorbeerbaum, dessen Blätter auch zum Würzen von Speisen verwendet werden, der Til (Stinklorbeer), der eine stattliche Höhe von 15 - 30 m erreichen kann, der Vinhático (auch als Madeira-Mahagoni bekannt) sowie der hoch wachsende Wacholder, dessen kostbares Holz für die Decke der Kathedrale in Funchal verwendet wurde. Entlang der Levada do Alecrim wandern wir bis zur “madre", ihrem Ursprung. Das Bachbett mit seinen Vulkanfelsen und Wassertümpeln lädt zum Picknicken ein. Eine abenteuerliche “Dschungeletappe" führt uns hinab zum verwunschenen Lagoa do Vento - einem idyllischen Bergsee unter einem Wasserfall. Weiter geht's zum Forsthaus von Rabacal, wo wir auf das Levadalabyrinth stoßen. Unterwegs sehen wir tiefe Schluchten und Wasserfälle, ehe wir den Tunnel zur Südküste erreichen. Über sonnige Abhänge steigen wir Richtung Calheta ab. Eine aussichtsreiche Fahrt im öffentlichen Bus entlang der Steilküste im Süden der Insel bringt uns zurück zu unserem Hotel. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 1000m; Hotel [FA]
6. Tag Überquerung des Hauptkammes
Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung ist der Pico do Arieiro, mit 1.810 m einer der höchsten Berge Madeiras. Von hier sehen wir bereits den höchsten Gipfel der Insel, den Pico Ruivo (1.862 m). Doch der “Rote Berg" ist nicht die einzige Attraktion des ersten Teils unserer Wanderung, vielmehr ist es der spektakuläre Weg dorthin. Vielleicht entdecken wir unterwegs das endemische gelbe Madeira-Veilchen (viola paradoxa), eine “botanische Kostbarkeit" in dieser alpinen Bergwelt. Nach Besteigung des Pico Ruivo und einer Rast auf der einzigen Berghütte Madeiras folgen wir einem anspruchsvollen Kammweg weiter Richtung Westen. Von hoher Baumheide überwachsen schlängelt sich der Weg wind- und sonnengeschützt entlang des Hauptkammes. Wir genießen herrliche Ausblicke auf die Süd- und Nordseite der Insel, aber auch mühevolle Auf- und Abstiege über steile Treppen stehen uns noch bevor. Nach dem Aufstieg zum Pico Jorge (1.691 m) haben wir dann unser Ziel vor Augen: Die Schlussetappe “belohnt" uns mit einem grandiosen Fernblick ins Tal von Sao Vicente und Ribeira Brava, bevor wir den Encumeada-Pass und unsere Unterkunft erreichen. Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1500m; Hotel [FA]
7. Tag Auf der Levada Norte entlang des Brava-Tals
Ein steiler Treppenweg führt uns hinauf ins Dorf Eira do Mourao, das wie ein Adlernest, beinahe verlassen, über dem steilen Abgrund thront. Die Bauern bestellen ihre Terrassenfelder im steilen Gelände heute noch in mühevoller Arbeit von Hand. Noch in Sichtweite des Hauptortes im Talgrund liegen hier einzelne Häuser abgelegen in den steilen Hängen - bis heute nur zu Fuß zu erreichen. Wir wandern entlang der Levada Norte, die einige Meter oberhalb des Dorfes die Felswände schneidet, unter uns breitet sich das Tal von Ribeira Brava aus. Sobald die Levada das Brava -Tal verlässt wird der Blick frei auf die Südküste Madeiras. Hier steigen wir auf sonnigen Hängen talwärts. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 300m; Hotel [FA]
8. Tag Heimreise - Rückflug nach Deutschland. [F]

Charakter der Tour und Anforderungen:
Die 4- bis 8-stündigen Wanderungen mit steilen An- und vor allem Abstiegen (bis zu 1.500 m) weisen keine besonderen technischen Schwierigkeiten auf. Sie führen teilweise durch felsiges und vulkanisches Gelände und gelegentlich über ausgesetzte Passagen. Auch sollte Ihnen das Gehen auf Wanderpfaden neben steil abfallenden Hängen keine Probleme bereiten. Ansonsten wandern Sie oft über schmale, steinige Pfade, die z. T. von Baumheide überwuchert oder von dieser und anderem Buschwerk gesäumt sind. Die Passagen, die über steile Stufen, sowie durch dunkle Tunnels führen, sind vor allem bei Niederschlag nicht ganz ungefährlich, dann kann der Untergrund matschig und rutschig sein.
Während der gesamten Dauer der Reise sind Sie in einem einfachen, gemütlichen Berghotel am Encumeada-Pass, im Zentrum der Insel (950 m), untergebracht. Vom Hotel starten Sie zu den einzelnen Wanderungen bzw. werden von einem Bus zum Ausgangspunkt der Tagesetappe gebracht und an deren Ende, wie im Programm angegeben, zu Ihrem Hotel zurückgefahren. Wegen der kurzen Dauer der Reise einerseits und wegen des intensiven Wanderprogramms andererseits, ist es bei dieser Reise nicht möglich, Madeira in seiner Gesamtheit zu erkunden. Fakultativ besteht die Möglichkeit, diese Reise mit einem Verlängerungsaufenthalt auf Madeira oder in Lissabon abzurunden. Preise auf Anfrage - wir beraten Sie gerne. Berg- und Gipfeltouren im Herzen Madeiras von einem Standortquartier in den Bergen aus. Unser anspruchsvollstes Madeira-Programm.

Tour Portugal 20.

Buchungswunsch/ Anfragen an: Radreise@web.de

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