Radreisen Ukraine ... Krim ...   -   Tour Ukraine 1. (bitte gewünschtes angeben)

Halbinsel Krim (Ukraine) - Auf den Spuren von Zaren und Tataren
Radtour auf der Halbinsel am Schwarzen Meer

In einer russischen Redensart heißt es: „Das Leben wird jedem nur einmal gegeben, und man sollte es auf der Krim verleben.“ Traumhafte Landschaften, Spuren einer wechselvollen Geschichte, die von der griechischen Antike bis zur Weltpolitik des 20. Jh. reicht, sowie nicht zuletzt hervorragende Weine werden wir auf dieser Reise kennen lernen.
Die Halbinsel Krim – am südlichsten Ende der Ukraine gelegen – ist landschaftlich ein echtes Paradies. Steil zum Meer abfallende, pinienbewachsene Karstfelsen, weinbewachsene Berge vulkanischen Ursprungs und eine traumhafte Südküste mit Zypressen, Palmen und Feigenbäumen – wohl nirgendwo sonst in Europa gibt es eine solch große landschaftliche Vielfalt auf engstem Raum. Die kleinen Kurorte aus dem 19.Jh. mit verwinkelten Gassen und ihren an den Hang gebauten Häusern mit Weinranken über den Höfen und blühendem Oleander in den Vorgärten haben ein ganz besonderes Flair. Hier gibt es auch Villen und Paläste aus der Zarenzeit – einstmals die Sommersitze des russischen Adels und der künstlerischen Intelligenzija.
Es gibt zwei Reisevarianten:
Etappen-Variante (EV): Wir fahren auf einer Route in Etappen immer weiter. Von Zeit zu Zeit bleiben wir an bestimmten Orten und legen einen Ruhetag ein, baden im Meer, besichtigen Sehenswürdigkeiten oder machen eine kleine Wanderung.
Standort-Variante (SV): Von vier in verschiedenen Regionen der Krim gelegenen Standorten aus unternehmen wir Tagesausflüge mit dem Rad. Dazwischen gibt es immer wieder Ruhe- und Besichtigungstage. Die Standortwechsel erfolgen zum Teil auch per Rad. Diese Variante ist konditionell etwas weniger anspruchsvoll als die EV.

CHARAKTERISTIK:
Radtour mit Leihrädern (26er Mountainbikes) oder eigenen Rädern auf asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr
Tagesetappen zwischen 30 und 75 km; einige bergige Etappen mit teilweise größeren Steigungen
Gepäcktransport von Übernachtungsort zu Übernachtungsort
TeilnehmerInnenzahl: mind. 6 / max. 12

REISEVERLAUF:
Etappen-Variante (EV):
1. Tag: Flug Deutschland - Simferopol. Transfer zur Unterkunft.
2. Tag: Radetappe von Simferopol durch viele kleine Dörfer, vorbei an Obstplantagen bis nach Pestschannoje an der Westküste. Erstes Bad im Schwarzen Meer. (Radstrecke: 70 km)
3. Tag: Von Pestschannoje mit dem Rad durch Weinfelder bis Bachtschisaraj (2 Übernachtungen). (43 km)
Am Nachmittag: Busausflug in die Hafenstadt Sewastopol. Weiße, neoklassizistische Prachtbauten und die Schiffe der Schwarzmeerflotte prägen das Bild dieser Stadt.
4. Tag: Bachtschisaraj (dt.: „Palast im Garten“) war bis Ende des 18. Jh., als die Krim dem Russischen Reich einverleibt wurde, die Hauptstadt des Chanats der Krimtataren. Die islamischen Krimtataren sind Nachkommen jener Mongolen, die im 13. Jh. weite Teile des östlichen Europas eroberten. Besichtigung des Tataren-Palastes und Wanderung auf den Tafelberg Tschufut Kale mit den Überresten einer alten Höhlenstadt.
5. Tag: Durch das von mächtigen Tafelbergen gesäumte Belbek-Tal radeln wir bis ins Bajdar-Tal. (55 km)
6. Tag: Mit dem Rad über das Bajdar-Tor zur Südküste. Weiter in luftiger Höhe auf einer autofreien Straße mit herrlichen Ausblicken auf pinienbewachsene Karstfelsen und das Meer bis in die Nähe von Simeis (2 Ü). (35 km)
7. Tag: Mit der Seilbahn auf den Berg Aj Petri (1234 m). Von oben grandioser Blick aus der Vogelperspektive auf die Südküste und das Meer. Nachmittags: Besichtigung des Woronzow-Palastes in Alupka.
8. Tag: Mit dem Rad entlang der Südküste. Unterwegs Besichtigung des "Weißen Palastes" von Liwadija, Sommerresidenz des letzten Zaren, 1945 Tagungsort der „Jalta-Konferenz“ der Siegermächte des 2. Weltkrieges. Über Jalta, den größten Kurort der Halbinsel, weiter bis Gursuf (2 Ü). (48 km)
9. Tag: Ruhetag in Gursuf. Besichtigung der Datscha des Schriftstellers Anton Tschechow möglich.
10. Tag: Radetappe weiter entlang der Küste über Alushta ins Dorf Solnetschnogorskoje. (55 km)
11. Tag: Mit dem Rad entlang der dünn besiedelten, bergigen Südostküste bis Morskoje. Unterwegs immer wieder Badepausen. (40 km)
12. Tag: Kurze Radetappe nach Sudak (früher Handelsplatz an der Seidenstraße). Besichtigung der imposanten Genuesischen Festung und weiter bis Nowij Swjet (3 Ü). (30 km)
13. Tag: Nowij Swjet, gelegen in einer malerischen Bucht, erhielt im 19. Jh. den Namen „Paradies“. Hier „erfand“ der russische Fürst Golizyn 1878 den Krimsekt. Küstenwanderung durch das paradiesische Naturschutzgebiet von Nowij Swjet zu lieblichen Buchten. Am Nachmittag Krimsektprobe.
14. Tag: Letzte Radetappe durch die Steppenlandschaft des „Sonnigen Tals“ nach Koktebel am Fuße des alten Vulkans Kara Dag, des Schwarzen Berges. Auf einem Bootsausflug bewundern wir die mächtigen Felsen des Kara Dag vom Meer aus. (50 km)
15. Tag: Transfer Nowij Swjet-Simferopol. Rückflug nach Deutschland.

Standort-Variante (SV):
Beschreibung der Orte und Sehenswürdigkeiten: s. Etappen-Variante.
1. Tag: Flug Deutschland-Simferopol. Transfer zur Unterkunft in Bachtschisaraj (3 Übernachtungen).
2. – 4. Tag: Von Bachtschisaraj aus Tagesausflug mit dem Rad zur Westküste (Radstrecke: 75 km). Ein Tag für Besichtigung Bachtschisarajs und Wanderung auf den Tafelberg Tschufut Kale. Am 4. Tag mit dem Rad nach Sewastopol (46 km), Stadtbesichtigung, Bustransfer zur neuen Unterkunft im Bajdar-Tal (2 Ü).
5. Tag: Tagestour per Rad durch das schöne Bajdar-Tal (25 – 55 km).
6. Tag: Standortwechsel per Rad (35 km) über das Bajdar-Tor bis in die Nähe von Simeis (Südküste, 5 Ü).
7. – 10. Tag: Von unserem Quartier aus 2 Tagesausflüge mit dem Rad: in die nähere Umgebung (35 km) und über Liwadija nach Jalta (58 km). Außerdem ein Besichtigungstag (mit der Seilbahn zum Aj Petri und Palast von Alupka) und ein Ruhetag.
11. Tag: Standortwechsel von der Südküste bis in die Nähe von Sudak im Osten der Krim (4 Ü). Per Bus bis Morskoje (ca. 140 km) und weiter per Rad (35 km).
12. – 14. Tag: Von Nowij Swjet aus Radausflug nach Koktebel mit Bootsfahrt zum Kara Dag (50 km). Küstenwanderung durch das Naturschutzgebiet von Nowij Swjet, Krimsektprobe, ein Ruhetag (Besuch der Genuesischen Festung in Sudak).
15. Tag: Transfer Nowij Swjet-Simferopol. Rückflug nach Deutschland.

Termine 2012 & Preise: EZ-Zuschlag in Klammern
SV: 18.08.-01.09.2012, 1.830,- € (350,- €)   EV: 08.09.-22.09.2012, 1.780,- € (320,- €)   SV: 29.09.-13.10.2012, 1.750,- € (300,- €)

LEISTUNGEN:
Linienflüge Frankfurt - Simferopol und zurück oder Berlin - Simferopol (über Kiew) und zurück
14 Übernachtungen mit Frühstück in kleinen Hotels oder privaten Gästezimmern (DZ mit Du/WC)
Gepäcktransport von Übernachtungsort zu Übernachtungsort
alle Transfers auf der Krim
deutschsprachige Reiseleitung
Eintrittsgelder bei Besichtigungen lt. Programm
Infomaterial und Landkarte

nicht enthalten: sonstige Verpflegung (ca. 10-15 € pro Tag), Rail&Fly-Bahnticket (65 €), Leihrad (80 €) bzw. Fahrradtransport im Flugzeug (ca. 150 €)

Ukraine - Von der Bukowina durch die Karpaten nach Galizien - Radtour in der West-Ukraine

Mächtige Berge mit dichten Fichten- und Buchenwäldern, Täler mit reißenden Flüssen und urigen Holzhausdörfern, bedeutende Städte wie Lemberg oder Czernowitz, denen man ihre k.u.k.-Vergangenheit noch deutlich ansieht – der ukrainische Westen hat viel zu bieten. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Region häufig ihre Herren, was noch heute an der ethnischen und religiösen Vielfalt zu erkennen ist: neben Ukrainern leben hier Polen, Ungarn, Russen, Rumänen, Slowaken, Rusinen, Huzulen
Unsere Radtour startet in der Bukowina, führt durch das Huzulenland, die Waldkarpaten und die Weinbaugebiete Transkarpatiens. Besuche in Czernowitz, der alten Hauptstadt der Bukowina, und Lemberg, der alten Hauptstadt Ost-Galiziens, runden das Programm ab.

CHARAKTERISTIK:
Radtour mit Leihrädern (26er Mountainbikes) auf asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr
Tagesetappen zwischen 48 und 79 km; einige bergige Etappen mit teilweise größeren Steigungen
Gepäcktransport im Begleitfahrzeug
TeilnehmerInnenzahl: mind. 6 / max. 12

REISEVERLAUF:
1. Tag: Individuelle Anreise per Bahn oder Flugzeug nach Lemberg. Transfer zum Hotel. Kleiner Stadtrundgang am Abend.
2. Tag: Bustransfer von Lemberg nach Czernowitz. Unterwegs Besichtigung eines Klosters und des Ostereier-Museums in Kolomija.
3. Tag:  Czernowitz (ukr.: Tscherniwzi) entwickelte sich im 19. Jh. und in der ersten Hälfte des 20 Jh. zu einem bedeutenden multiethnischen kulturellen Zentrum. Besonders stark ausgeprägt war die deutsch-jüdische Kultur. Die LyrikerInnen Rose Ausländer und Paul Celan z. B. stammen aus Czernowitz. Bei unserem Stadtrundgang durch die sanierte Altstadt finden wir überall Spuren dieser Vergangenheit, lernen aber auch das gegenwärtige Leben dieser faszinierenden Stadt kennen.
4. – 7. Tag: Am 4. Tag startet unsere Radtour. Im Tal des Flusses Tscheremosch nähern wir uns langsam den Waldkarpaten. In den Bergdörfern leben hier vorwiegend Huzulen, Angehörige eines einst wilden Bergvolkes von Schafhirten und Holzfällern. Auch wenn die moderne Zeit schon bis hierhin vorgedrungen ist, so haben sich die Huzulen viele ihrer alten Bräuche bewahrt. Vielleicht gelingt es uns ja, den Klang der Trembita zu hören, eines bis zu 3 m langen Alphorns. (Radstrecken: ca. 60 km/ 48 km/ 51 km/ 54 km)
8. Tag:  Ein Tag Radpause. Bustransfer vom Bergstädtchen Rachiw in die Transkarpatische Ebene nach Berehowe, wo wir im 35 Grad warmen Thermalbad gut entspannen können. Unterwegs besuchen wir in Dilowe den geographischen Mittelpunkt Europas und in Solotwyno das Museum für den Salzbergbau. Zur Mittagspause gibt’s auf einem Bauernhof, auf dem ein „Einwanderer“ aus Deutschland Karpatenbüffel züchtet, frischen Büffelkäse.
9. – 12. Tag: Der zweite Teil unserer Radtour ist eine Rundtour durch Transkarpatien. Hier spürt man die ethnische Vielfalt am stärksten. Ungarn stellen die größte Minderheit. Viele Ortsschilder sind zweisprachig. Wir radeln anfänglich durch Weinberge und sanfte Hügel, dann geht es wieder hinein in die Täler der Karpaten. Im Bergdorf Huklyvyj besichtigen wir eine pittoreske Holzkirche aus dem 18. Jh. Täglich genießen wir die Karpatenküche, z.B. Rote-Bete-Salat mit Meerrettich, Pilz-Juschka, einen zünftigen Borschtsch oder Schweinefleich mit Kulescha (Maisbrei). Zur Verdauung gibt’s Perzivka (Kartoffelschnaps mit Peperoni). (Radstrecken: ca. 79 km/ 59 km/ 68 km/ 58 km)
13. Tag: Heute fahren wir mit dem Bus wieder über den Kamm der Karpaten nach Lemberg. Unterwegs besuchen wir Drohobytsch, eine alte galizische Handelsstadt mit vielen Kirchen wie der 500 Jahre alten Holzkirche des Hl. Georg. Von der einst größten Synagoge Osteuropas ist seit dem 2. Weltkrieg leider nur noch eine Ruine zu sehen.
14. Tag: Lemberg (ukr.: Lwiw) gilt als die „ukrainischste“ Stadt der Ukraine. Die ukrainische Nationalbewegung hatte hier ihren Anfangspunkt. Jahrhunderte lang gehörte die Stadt zu Polen, über hundert Jahre auch zu Österreich. Die Altstadt ist von Renaissance, Barock, Klassizismus und Jugendstil geprägt und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.
15. Tag: Transfer zum Bahnhof bzw. Flughafen. Individuelle Rückreise.

Termine 2012: 18.08.-01.09.2012     08.09.-22.09.2012

PREIS: 1.440,- €
EZ-Zuschlag: 270,- €
Mindestteilnehmerzahl: 6

LEISTUNGEN:
14 Übernachtungen mit Frühstück in kleinen Hotels oder privaten Gästezimmern (DZ, in der Regel mit Du/WC auf dem Zimmer)
Gepäcktransport
alle Transfers in der Ukraine
deutschsprachige Reiseleitung
Eintrittsgelder bei Besichtigungen lt. Programm
Infomaterial und Landkarte

nicht enthalten: An- und Abreise (mit der Bahn: ab ca. 180 €, mit dem Flugzeug: ab ca. 250 €), sonstige Verpflegung (ca. 180 €), Leihrad (80 €)

Tour Ukraine 1.

Anfragen an:  Radreise@web.de

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