Fährmann, hol über -
Tour
Niedersachsen 12.
Nach wie vor verschont von
Begradigungen und Kanalisierungen durchfließt die Elbe bis Magdeburg unbekümmert
ihr natürliches Bett. Hier hat sich eine einmalige Naturlandschaft erhalten. Das
Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittelelbe begleitet uns auf ganzer Länge von
Hamburg bis Magdeburg. Scheue Schwarzstörche, Biber und Seeadler betrachten
diesen Landstrich als ihr Zuhause. Tradition und Erdverbundenheit prägen die
Menschen. Bauern- und Ziergärten mit Obstbäumen, Kräutern und Blütenpracht legen
Zeugnis davon ab. Eine der vielen ländlichen Oasen öffnen ihre Pforten für uns.
Wir durchradeln eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands: Bürgerhäuser
in Backsteingotik und romanische Klöster, romantische Rundlingsdörfer und die
Kaiserpfalz in Tangermünde - Sie werden staunen, was es hier alles zu entdecken
gibt.
1. Tag: Das Tor zur Welt
Am Nachmittag gegen 15:00 Uhr treffen wir uns in Hamburg. Nach dem Beziehen
unseres kleinen, ruhig gelegenen Hotels in Hamburg-Eppendorf werden wir einen
geführten Rundgang durch die Hamburger Speicherstadt sowie eines der größten
städtebaulichen Projekte Europas, die künftige HafenCity, unternehmen. Hier
präsentiert sich Hamburg als „Tor zur Welt“. Zum Abend- essen gehen wir in ein
traditionelles Hamburger Restaurant.
2. Tag: Dem Rufer entgegen ca. 55
km
Am Morgen folgen wir der Außenalster und der Elbe zur Elbniederung Vierlande,
Hamburgs einziger ländlicher Region. Entlang der Dove-Elbe geht die erfrischende
Fahrt zum Hauptstrom, wo unser Picknick auf uns wartet. Das Hohe Elbufer grüßt
von der anderen Seite, während wir uns im Flachen Lauenburg nähern, dessen
mittelalterliche Unterstadt auf einer Führung zu faszinieren vermag.
3. Tag: Elbtalauen ca. 62 km
Die bekannte Palmschleuse aus dem Jahr 1398, die älteste Kesselschleuse Europas,
lohnt einen ersten Stopp. Dann radeln wir am Deich nach Bleckede unserem
Picknick entgegen. Im Infozentrum Elbtalaue erfahren wir Interessantes zu dieser
einzigartigen Flussniederungslandschaft. Nach dem Übersetzen auf die andere
Elbseite kommen wir nach Mecklenburg. Vor Hitzacker queren wir den Fluss
abermals, um in diesem romantischen Luftkurort Quartier zu beziehen.
4. Tag: Rundlinge und Bauerngärten
ca. 57 km
Durch den Naturpark Elbufer-Drawehn führt unser Weg zunächst nach Rehbeck. Hier
erwartet uns Marie-Louise Schrödel in ihrem ländlichen Garten. Kräuter-, Blüten-
und Gemüsegarten ergänzen sich zu einem wundervollen Arrangement. Frau Schrödel
erzählt uns auf einem gemeinsamen Rundgang ihre Idee von diesem über 24 Jahre
entwickelten Garten, der zusammen mit den Fachwerkgebäuden von Haus und Hof eine
ländliche, grüne Oase ist. Zum Abschluss lädt sie uns zu einem Picknick ein –
natürlich mit Produkten aus ihrem Garten. Auf unserem weiteren Weg lernen wir
das Wendland mit den Jeetzelauen und zahlreichen typischen Rundlingen kennen. Im
Freilichtmuseum in Lübeln erfahren wir Interessantes über die Kultur der Wenden.
Jenseits der früheren Grenze gelangen wir nach Salzwedel, der Hanse- und
Baumkuchenstadt in der Altmark. Ein abendlicher Bummel vermittelt uns einen
ersten Eindruck von der durch Fachwerk und Backsteingotik geprägten
mittelalterlichen Altstadt.
5. Tag: Baumkuchen & Störche ca.
46 km
Fachkundig werden wir am Morgen durch Salzwedel geführt, bevor uns ein Bus in
die Elbniederungen zurückbringt. Eine herrliche Wegstrecke erwartet uns durch
die Auen in einem der schönsten Gebiete der Mittelelbe. Hier ist Storchenland.
Bei unserer Mittagsrast in Rühstädt beeindrucken uns die über 70 Störche, die
jedes Jahr in diesem kleinen Dorf brüten. Auf einer schmalen Landzunge zwischen
Havel und Elbe radeln wir weiter zur Domstadt Havelberg. Es erwartet uns unser
direkt am Fluss gelegenes Hotel.
6. Tag: Domstadt und
Kaiserresidenz ca. 43 km
Der wuchtige, hoch über der Inselstadt gelegene Havelberger Dom mit seinen
berühmten Fenstern und seinem ehemaligen Kloster gehört zu den eindrücklichsten
Bauwerken an der Straße der Romanik. Ihm gilt am Morgen auf einer Führung unsere
erste Aufmerksamkeit. Per Rad geht es hinunter zu einer kleinen Fähre in Räbel.
Durch die Elbauen führt der Weg bis Arneburg. In diesem urigen Fachwerkort
gönnen wir uns eine Pause und besehen uns die älteste Kirche der Altmark und die
Skulpturen am Fischerbrunnen genauer. Am Nachmittag erreichen wir Tangermünde,
die Sommerresidenz von Karl IV, wo wir im traditionsreichen Hotel „Schwarzer
Adler“ der Familie Busse zu Gast sind. Abends erleben wir eine Führung durch die
historische Stadt, manchmal auch das „Rothenburg an der Elbe“ genannt.
7. Tag: An der Straße der Romanik
ca. 38 km
Von Tangermünde leiten uns ufernahe Wege nach Jerichow, dessen Kirche und
Prämonstratenserkloster ein Schmuckstück spätromanischer Baukunst darstellt. Wir
besuchen auch das zugehörige Museum und schauen uns den schönen Klostergarten
an. In Güsen beschließen wir die Reise. Per Bahn gibt es über das nahe Magdeburg
gute Verbindungen in alle Richtungen. Sie gelangen noch am selben Tag nach
Hause.
Termine 2012:
13.05. - 19.05.2012 24.06. - 30.06.2012 02.09. - 08.09.2012
Reisepreise in €:
865,- pro Person im DZ 145,- EZ-Zuschlag
ab 75,- Bahnan-/abreise ab/bis Heimatbahnhof
110,- Elektrorad 8-Gang mit Rücktritt
Zusatzübernachtung in Hamburg, Hotel Smolka pro Person im DZ € 85,- / EZ € 120,-
Leistungen:
Alle Übernachtungen in Hotels wie beschrieben
Umfangreiches Frühstück
Ausgewählte dreigängige Abendmenüs
Tourenrad und technischer Service
Praktische Fahrradtasche für das Tagesgepäck
Sämtliche Eintritte und Führungen
Sämtliche Transfers per Bahn, Bus, Schiff oder Taxi
Qualifizierte, ortskundige Reiseleitung per Rad
Zweiter Reiseleiter als Fahrer des Begleitfahrzeugs
Gepäcktransport und –service
Anfallende Kurtaxen
Hin- und Rückreise:
Für alles ist gesorgt - Hamburg und Güsen bei Magdeburg sind per Bahn gut zu
erreichen. Eine vergünstigte Bahnfahrt mit freier Zugwahl können Sie direkt über
uns buchen. Zusatznächte in Hamburg buchen wir ebenfalls gern für Sie.
Für Pkw-Reisende dauert die Rückfahrt per Bahn von Güsen bei Magdeburg nach
Hamburg ca. 4 Stunden.
Die Hotels:
Bitte beachten Sie, dass in Einzelfällen auch andere Hotels, der selben
Kategorie gebucht werden
Hamburg: Hotel Smolka
Im feinen Hamburger Stadtteil Harvestehude/Eppendorf nahe der Außenalster
gelegen ist das Hotel in einem repräsentativen Bürgerhaus eingerichtet.
Hamburger Charme, komfort und persönliche Athmosphäre läst uns hier auf unserer
Radtour angenehm wohnen.
Lauenburg: Hotel Lauenburger Mühle
Hitzacker: Parkhotel Hitzacker
Salzwedel: Hotel Union
Havelberg: Hotel Am Hafen
Tangermünde: Hotel Schwarzer Adler
Schwierigkeitsgrad:
Die Routen führen durch überwiegend flaches oder teils leicht hügeliges Gelände.
Die Strecken komplett oder überwiegend flach. Wir nutzen überwiegend
asphaltierte oder gut befestigte Wege, an manchen Tagen mit einem erhöhten
Anteil an Naturwegen. Wir radeln im Binnenland oder bewegen uns auf
windgeschützten Strecken, so dass wir geringes Gegenwindrisiko haben.
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Buchungswunsch/
Anfragen an: Radreise@web.de
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