Elster Radweg
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Tour Sachsen 23.
Elster
Radweg - Flussabwärts zu den Hallenser Sachsen
Vier Länder auf einem Streich durchqueren Sie auf einer neuen Fahrradroute
entlang der Weißen Elster. Sie führt Sie durch reizvolle, vielfältige
Landstriche in Tschechien, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Der Radweg ist
rund 250 km lang und beginnend mit der Quelle im tschechischen As. mündet der
bis dahin angewachsene Fluss bei Halle in die Saale. Entlang der Weißen Elster
wird Geschichte und Kulturgeschichte Mitteldeutschlands erlebbar und historische
mittelalterliche Bauwerke und Ensembles, Kirchen und Burgen sind vielerorts
vorzufinden. In Halle, Leipzig, Gera, Plauen und Zeitz bieten sich viele
Möglichkeiten für aktive Erholung und bester kulinarischer Beköstigung. Staaten-
und länderübergreifend beflügelt der Elsterradweg nicht nur das touristische
Leben zwischen der Tschechischen Republik und den drei mitteldeutschen
Bundesländern, er zeigt auch neue Möglichkeiten auf, die reiche Kulturlandschaft
Mitteldeutschlands näher kennen zu lernen.
Termine
2012:
06.04.2012-20.10.2012 Anreise täglich
Tourenverlauf:
1. Tag: Individuelle Anreise nach Bad Brambach
Herzlich willkommen im Sächsischen Staatsbad Bad Brambach, dem Bad mit der
stärksten Radonquelle der Welt! Die einmalige Kombination aus natürlichen
Heilmitteln, der gesunden Natur des oberen Vogtlandes und entspannender
Atmosphäre versprechen Ihnen Erholung auch schon für Ihren Anreisetag. Entdecken
Sie im Kurpark von Bad Brambach die natürlichen Heilmittel Radon- und
Mineralwasser, die in den Brunnenhäusern der Wettin- und Eisenquelle sprudeln.
Seltene Baumarten, immer neue, nie wiederkehrende Blumenarrangements,
Wasserspiele, Quelltempel – alles zusammen ergibt den einmaligen historischen
Kurpark. Das Vogtland ist auch ein Zentrum des deutschen Musikinstrumentenbaus
und hier kann man auch hochkarätige Veranstaltungen oder zünftige Mundartklänge
an Spielstätten mit einzigartigem Flair erleben.
2. Tag: Bad
Brambach - Ölsnitz ca. 45 km
Am Morgen starten Sie auf einem weiteren Stück des Musikantenweges, dass
besondere an der Strecke ist, dass auch vielerlei Werkstätten, Ausstellungen und
Museen des Instrumentenbaus besucht werden können. In Richtung Bad Elster radeln
Sie durch kleine Dörfer und viel unberührter Natur und sauberer Luft. Angekommen
im Kurort Bad Elster, entdecken Sie den Kurpark mit seinem königlichen Kurhaus
und schön sanierten Villen. Ein Kurzbesuch in einem der ältesten Moorbäder und
den Floratempel lohnt sich immer und nach dieser kurzen „Verschnaufpause“ fahren
Sie weiter auf dem Elsterradweg nach Ölsnitz. Lassen Sie den Tag nach Ankunft in
Ihrem Hotel mit einem Spaziergang durch die Stadt ausklingen und besuchen Sie
das Schloss Voigtsberg, die St. Jakobikirche und das Rathaus am Marktplatz.
3. Tag:
Ölsnitz an die Talsperre Pöhl ca. 40 km
Durch die schönen Flußauen der Weißen Elster in sanften Schwüngen schlengelt
sich der Fluß durch die weiten Talauen zur größten Talsperre Sachsens, die auch
oft das Vogtländische Meer genannt wird. Der rund 10 km lange See ist ein
beliebtes Erholungsgebiet. Hier können Sie sicher mal die Radler - Wadeln zum
abkühlen ins Wasser halten oder Schwimmen gehen. Ihre Tour führt Sie entlang
durch die Vogtländische Schweiz und Sie Tanken neue Energie bei einer
kulinarischen Rast in einen der vielen Restaurants entlang der Radstrecke. Auf
geht es nach Plauen denn Plauen eine Stadt bekannt für seine Spitze erwartet Sie
und wie die Plauener Spitze entsteht, erfahren Sie im gleichnamigen Museum. Die
Regional Geschichte wird im Vogtlandmuseum erzählt und schattige Wälder bis zu
Ihrem Quartier versprechen eine erholsame Fahrt an die Talsperre in Pöhl.
4. Tag: Von
der Talsperre Pöhl nach Gera ca. 55 km
Ihre heutige Radtour führt Sie durch die Schluchten des Elsterstals bis zum
Elsterberg. Von der größten Burgruine des Vogtlandes haben Sie eine sehr schöne
Sicht über den Ort. Danach geht es mit einem Schlenker über die weltgrößte
Ziegelbrücke, der Göltzschtalbrücke, nach Greiz. Beginnen Sie in Greiz eine
kleine Zeitreise zu den Weidaern Vögten und Reußen. Erben dieser Zeit sind das
Obere und Untere Schloss und der Schlosspark. Die Innenstadt wird durch Gebäude
des Klassizismus und Jugendstils geprägt. Entlang der Elsterbahn zum Märchenwald
bei Wünschendorf erreichen Sie Gera und können mit einem Abstecher dass
ehemaligen BUGA -Gelände besuchen. Im Hotel in der Otto-Dix-Stadt angekommen
können Sie durch die historische Altstadt vorbei an Gründerzeitvillen,
Marktplatz, Rathaus und Museen spazieren. Tauchen Sie vielleicht am Abend hinab
in die Unterwelt in die „Geraer Höhlen“ oder entdecken Sie überirdisch die
Kunstsammlung der barocken Orangerie von „Cranach bis Dix“.
5. Tag:
Gera – Zeitz ca. 40 km
Heute erwartet Sie eine gemütliche Radstrecke, die nur wenige Steigungen
vorweist. Radeln Sie über gut ausgebaute Radwege nach Bad Köstritz. Die
Kleinstadt ist für Bier, Blumen und Barockmusik berühmt. Hier erwarten Sie 465
Jahre Brautradition – kosten Sie das bekannte Köstritzer Schwarzbier. Auf Ihrer
weiteren Fahrt können Sie die Stille Thüringens genießen und ab und an kommen
Sie an kleinen Dörfern vorbei. Steigen Sie am Aussichtsturm von Haynsburg vom
Rad ab und genießen Sie den herrlichen Ausblick über das Elstertal Am
Nachmittag erreichen Sie Zeitz und diese Stadt hat eine 1000jährige Geschichte.
In Zeitz finden Sie als Besucher kulturhistorische Anziehungspunkte aus
Vergangenheit und Gegenwart. Es gibt viel zu entdecken: das Schloss, das
Kellerlabyrinth und das Kloster. Eingebettet in die Saale-Unstrut-Region,
Deutschlands nördlichstes Weinbaugebiet, erleben Sie Gastlichkeit und reizvolle
Natur entlang der Weinroute an der Weißen Elster.
6. Tag:
Zeitz - Leipzig ca. 45 km
Fahren Sie auf dem neu ausgebauten Radweg durch die Elsterauen bis nach Pegau.
Wer möchte, kann einen Abstecher in die Schlossresidenz, zur alten Stadtmauer,
zum Napoleonhaus und verschiedenen Kirchen einplanen. Heute sind Sie
Kulturradler: Besuchen Sie die Ruine Wiprechtsburg bei Groitzsch und fahren auf
dem Weg nach Leipzig vorbei am Schloss Wiederau. Der Elsterradweg zwischen Pegau
und Leipzig tangiert den Tagebau Zwenkau. Nicht mehr viel ist hier von der einst
lieblichen Landschaft der Elsteraue geblieben. Sie ist mit der Förderung der
Braunkohle in einem riesigen Tagebau für immer verloren. Um den Tagebau vor
Wassereinbruch aus der Weißen Elster zu schützen, wurde der Fluss in einem
betonierten Kanal um den Tagebau herum geleitet. Diese Landschaft wirkt durch
ihre schlichte Sachlichkeit dennoch beeindruckend. Ein Abstecher zur
Aussichtsplattform des Tagebaues Zwenkau ist ein Muss um
die gewaltige Fördertechnik eines Braunkohletagebaues zu begreifen. Auch wenn
die Förderbrücke als ein einzigartiges Denkmal der Braunkohleförderung im Jahr
2002 gesprengt wurde, der noch mögliche Blick in den Tagebau sollte dennoch
nicht versäumt werden. Eine riesige Seenlandschaft mit einen Naherholungsgebiet
ist nun entstanden, an der sich schon viele Wassersportler angesiedelt haben.
Nach dem Einchecken ins Hotel, gönnen Sie sich einen ausgiebigen Bummel durch
die Stadt. Besuchen Sie das Völkerschlachtdenkmal, den Zoologischen und
Botanischen Garten, die Nikolaikirche und die restaurierte Innenstadt.
7. Tag:
Leipzig - Halle ca. 50 km
Heute brechen die letzten Kilometer Ihrer Radreise an. Es geht entlang der
Elster nach Halle, der Radweg führt Sie von Weßmar über Raßnitz, Pritschona,
Wesenitz, Lochau, Döllnitz und Osendorf. Die Aufzählung zeigt, daß die Dörfer
wie Perlenschnüre aufgereiht auf den Anhöhen und zusätzlich hochwassergeschützt
durch Dämme, in die der Fluß in ein Korsett gezwängt ist, aufeinander folgen.
Ländliche Idylle und Bescheidenheit seiner Bewohner zeichnet die Gegend aus. In
Döllnitz sollte man nicht auf die Besichtigung der zahlreichen Storchnester
verzichten. Halle erwartet Sie mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten und seiner
langen Geschichte. Der Marktplatz mit den 5 Türmen, die alten Kirchenmauern und
Gebäude aus dem späten Mittelalter und der Reformationszeit wie die Neue
Residenz, der hallesche Dom und die Moritzburg. Ein bekannter Sohn dieser Stadt
war der Komponist Händel. Lassen Sie Ihren Radurlaub entspannt in der Hallenser
Innenstadt ausklingen.
8. Tag:
Individuelle Abreise
Heute nach dem Frühstück verabschieden Sie sich von der Weißen Elster und treten
die Heimreise an.
Preise p.
P. im DZ in Euro:
Grundpreis 569,- Zuschlag Einzelzimmer 120,- Zuschlag Halbpension
150,- Leihrad 55,-
Kategorie:
Landgasthöfe sowie 3***- und 4****-Hotels
Zusatznächte Grundpreis Zuschl. EZ
Bad Brambach 50,-
15,-
Leipzig
61,-
16,-
Halle
50,-
25,-
Leistungen:
7 Übernachtungen wie beschrieben
Frühstück
detailliertes Kartenmaterial
Gepäcktransport
Service – Hotline
Marco Polo Führer
Eintritt in Gera in die Orangerie
Eintritt in Gera ins Naturkundemuseum
Parken/An-
und Abreisehinweise:
PKW – Anreise über die Autobahn A9 und A14, kostenloser Parkplatz vor Ort
Bahnanreise – mit dem ICE direkt bis Halle ohne umzusteigen
Transfer Halle –
Bad Brambach € 65,- pro Person, Reservierung erforderlich, zahlbar vor Ort
Tour Sachsen 23.
Buchungswunsch/ Anfragen an: Radreise@web.de
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